❓ Dokument 18/1395
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit den Auswirkungen von Wölfen auf Weidetiere in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Es wird nach Förderanträgen für wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde gefragt sowie nach Maßnahmen zur Verhinderung von Rissen durch Problemwölfe.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Tierhalter in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld sowie die Wölfe in der Region.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt Fragen zur Anzahl der Anträge auf Fördergelder für wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde sowie zu den bewilligten Fördergeldern und geplanten Maßnahmen gegen Wolfsübergriffe.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität antwortet, dass seit 2018 insgesamt 114 Anträge auf Fördermittel gestellt wurden, alle positiv beschieden wurden und insgesamt 233.807 Euro ausgezahlt wurden. Die bewilligten Fördergelder für wolfssichere Zäune belaufen sich auf 1.362.275,23 Euro, und für Herdenschutzhunde auf 8.290 Euro. Es werden Maßnahmen zur Verbesserung des Herdenschutzes und Monitoring der Wölfe beschrieben.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller, Dr. Matthias Reuber von der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, thematisieren die Problematik von Wolfsübergriffen auf Weidetiere. Die Landesregierung hat auf die Anfrage geantwortet und konkrete Zahlen zu Fördergeldern und Maßnahmen genannt.