❓ Dokument 18/714
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Martin Brandl befasst sich mit einem Missbrauchsfall in einer Kita in Kandel und den damit verbundenen Informationen und Reaktionen des Landesjugendamts. Es werden Fragen zur Informationsweitergabe und zum Vorgehen der Behörden aufgeworfen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kinder in der Kita in Kandel sowie die betroffenen Institutionen und deren Träger.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage umfasst sieben zentrale Fragen zur Informationsweitergabe über Missbrauchsfälle, zur Bewertung durch das Landesjugendamt und zu Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Ministerium für Bildung beantwortet die Fragen, indem es erklärt, dass das Landesjugendamt 2016 über grenzüberschreitendes Verhalten informiert wurde und dass es Maßnahmen ergriffen hat, um das Wohl der Kinder zu gewährleisten. Es wird dargelegt, dass die Meldung aus Wörth und die Vorfälle in Kandel nicht bekannt miteinander verknüpft waren.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller äußern Bedenken bezüglich der Informationspolitik des Landesjugendamts und dessen Vorgehensweise. Die Landesregierung betont, dass alle rechtlichen Möglichkeiten zur Verhinderung von Kindeswohlgefährdung ausgeschöpft werden müssen. Es wird auf die Notwendigkeit von erweiterten polizeilichen Führungszeugnissen und die Verantwortung der Träger hingewiesen.