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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Gedenkkultur und Veranstaltungen zum 85. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen

11. Juni 2026Dokument 19/113 · WP 19Rheinland-Pfalz
Albert Breininger
RusslanddeutscheDeportation 1941GedenkkulturAussiedlerSowjetunion

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit dem 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen aus der Sowjetunion, die am 28. August 1941 mit einem Erlass des sowjetischen Präsidiums begann. Damals wurden über 894.000 Deutsche zwangsweise umgesiedelt; etwa 150.000 starben durch Krankheit, Hunger, Zwangsarbeit oder Hinrichtung. In Rheinland-Pfalz leben etwa 233.000 (Spät-)Aussiedler und deren Nachkommen mit Russlanddeutschen-Wurzeln, was fast 6 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht.

👥 Wer ist betroffen?

Hauptsächlich betroffene Gruppen sind die (Spät-)Aussiedler und ihre Nachkommen in Rheinland-Pfalz mit Wurzeln in ehemaligen Sowjetstaaten; die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) als Interessensvertretung; sowie Museen und Bildungseinrichtungen des Landes, die an Gedenkveranstaltungen und Ausstellungen beteiligt sein könnten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Abgeordnete fragt die Landesregierung, ob sie: 1. eine gemeinsame Gedenkveranstaltung mit der LmDR plant (mit konkreten Details wie Datum und Ort); 2. bereits Vorgespräche geführt hat; 3. wenn nein zu Frage 1, die Gründe dafür; 4. eine eigene Gedenkveranstaltung plant; 5. falls nein, die Gründe hierfür; 6. Ausstellungen oder Informationsreihen in Zusammenarbeit mit Museen oder der Landeszentrale für politische Bildung fördert; 7. einen Russlanddeutschen Kulturpreis nach dem Vorbild Baden-Württembergs ausschreiben will.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument ist die Kleine Anfrage selbst; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Aus dem Fragetext hervorgegangene Fakten: Der 28. August 1941 markiert den sowjetischen Erlass zur Zwangsumsiedlung; bis zum 25. Dezember 1941 wurden 894.626 Deutsche zwangsweise umgesiedelt; etwa 150.000 starben in Folge der Deportation; im Jahr 2019 lebten in Rheinland-Pfalz 153.000 (Spät-)Aussiedler und 80.000 Nachkommen von mindestens einem (Spät-)Aussiedler-Elternteil.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/113, Wahlperiode 19, eingereicht 11. Juni 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.