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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Gewalt und Übergriffe auf Frauen in der kreisfreien Stadt Koblenz 2025/2026

20. Mai 2026Dokument 19/131 · WP 19Rheinland-Pfalz
Joachim Paul
Gewalt gegen FrauenKoblenzKriminalstatistikTatverdächtigeÜbergriffe

📋 Worum geht es?

Das Dokument ist eine Antwort des Ministeriums des Innern, für Integration und Verkehr der Landesregierung Rheinland-Pfalz auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Joachim Paul. Die Anfrage betrifft das Ausmaß von Gewalt und Übergriffen auf Frauen in der kreisfreien Stadt Koblenz während der Jahre 2025/2026. Die Antwort basiert auf Daten der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) und behandelt Fragen zu Opferzahlen, Tätern, Aufklärungsquoten und Waffenteinsatz.

👥 Wer ist betroffen?

Frauen in der kreisfreien Stadt Koblenz, die Opfer von Gewaltdelikten wurden. Die betroffenen Frauen stammen aus verschiedenen Ländern (deutsche und ausländische Opfer) und verschiedenen Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene).

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellte sieben Fragen zur Gewalt gegen Frauen in Koblenz: (1) Anzahl der Opfer seit 1. Januar 2025 nach Art des Übergriffs, (2) Merkmale der Opfer (Staatsangehörigkeit, Alter), (3) Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen, (4) Strafbefehle und Verurteilungen mit Strafmaß, (5) Merkmale der Täter (Staatsangehörigkeit, Geburtsort), (6) weitere Merkmale der Täter (Alter, Aufenthaltsstatus) und (7) Fälle mit Waffeneinsatz.

🔎 Was wurde geantwortet?

Im Jahr 2025 wurden 891 weibliche Opfer von Gewaltdelikten in Koblenz erfasst. Davon waren 675 deutsche und 216 ausländische Opfer. Die häufigsten Herkunftsländer ausländischer Opfer waren Arabische Republik Syrien (31), Ukraine (29) und Bulgarien (21). Altersverteilung der Opfer: 40 Kinder, 104 Jugendliche, 75 Heranwachsende und 672 Erwachsene. Die Aufklärungsquote betrug 86,2% (698 von 810 Fällen). Es wurden 669 Tatverdächtige ermittelt: 442 deutsche und 227 mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit. Die häufigsten Herkunftsländer der Tatverdächtigen waren Arabische Republik Syrien (44), Afghanistan (22) und Bulgarien (21). Bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen waren 117 Asylbewerber, 109 Flüchtlinge/Asylberechtigte und 84 Kontingentflüchtlinge. 8 Fälle betrafen Schusswaffenverwendung und 6 waren Messerangriffe. Frage 4 zur Verurteilungsstatistik konnte nicht beantwortet werden, da PKS-Daten anonymisiert sind.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/131, Wahlperiode 19, eingereicht 20. Mai 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.