❓ BVJ-Klassen im Schuljahr 2026/2027
📋 Worum geht es?
Das Dokument ist eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Joachim Paul an die Landesregierung Rheinland-Pfalz zum Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) für das Schuljahr 2026/2027. Die Anfrage behandelt die Planung und Umsetzung von BVJ-Klassen an berufsbildenden Schulen, die Einbeziehung der Schulen in Planungsprozesse sowie die Entwicklung der Schülerzahlen seit der Reform des BVJ im Schuljahr 2022/2023.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene Schulen und Schulträger an berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz; Schüler und Schülerinnen ohne Ausbildungsplatz; neu zugewanderte Jugendliche; Schulaufsichtsbeamte; Schulleitungen und Pädagogen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage stellt sieben konkrete Fragen: (1) Wie viele Schulen wurden angefragt, ob sie BVJ-Klassen bereitstellen können? (2) Inwiefern sind die Schulen bei der Gründung der BVJ-Klassen eingebunden und haben Mitspracherecht? (3) Wie viele BVJ-Klassen werden eingerichtet? (4) Wie viele Schüler werden unterrichtet? (5) Kann damit der Bedarf abgedeckt werden? (6) Wie haben sich die Schülerzahlen seit der Reform 2022/2023 entwickelt? (7) Was sind die Gründe für die Entwicklung?
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet: Das BVJ ist ein integrales Pflichtschulangebot mit flächendeckender Versorgung. Für 2026/2027 werden 224 BVJ-Klassen eingerichtet und voraussichtlich 3.279 Schüler unterrichtet. Die Bedarfsdeckung ist vollständig gesichert; alle angemeldeten Schüler werden aufgenommen. Schülerzahlen-Entwicklung seit 2022/2023: 2.836 (2022/23) → 3.084 (2023/24) → 3.226 (2024/25) → 3.282 (2025/26). Gründe für Entwicklung: allgemeine Bevölkerungsentwicklung, Elternwahl beim Ausbildungsweg, volatile Zuwanderungszahlen und Integration neu zugewanderter Jugendlicher (wichtige Übergangslösung).