❓ Einsatz von LoRa-Mesh-Systemen im kommunalen Katastrophenschutz
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit der Nutzung von LoRa-Mesh-Systemen (insbesondere Meshtastic) als ergänzende Notfallkommunikationsmittel im Katastrophenschutz. Der Hintergrund ist die Frage, wie Kommunen bei längeren Stromausfällen, Mobilfunknetausfällen oder Internetstörungen eine dezentrale, stromsparende Kommunikation zwischen Verwaltung, Feuerwehr, Katastrophenschutz-Einrichtungen und anderen kommunalen Anlaufstellen aufrechterhalten können. Als Vorbild dient ein Pilotprojekt in der Gemeinde Am Mellensee in Brandenburg, wo ein hybrides System aus PMR-Funk und LoRa-Mesh erprobt wird.
👥 Wer ist betroffen?
Kommunen, Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz; kommunale Verwaltungen; Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einrichtungen; Bevölkerung in Gebieten mit Infrastrukturausfällen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt sieben konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Kenntnis von kommunalen Pilotprojekten mit LoRa-Mesh-Systemen in Deutschland; (2) bereits laufende Tests oder Einsätze in Rheinland-Pfalz; (3) Prüfung von Funk-Mesh-Systemen als Ergänzung zu bestehenden Katastrophenschutzstrukturen; (4) technische, rechtliche oder organisatorische Hürden; (5) Potenzial zur Ergänzung von Katastrophenschutz-Einrichtungen bei Ausfällen; (6) Förderprogramme für ergänzende autarke Kommunikationssysteme; (7) Pläne zur Information von Kommunen über ergänzende Kommunikationslösungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage des Abgeordneten Ralf Schönborn. Die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Der Fragesteller verweist auf das brandenburger Pilotprojekt, das kombinierte digitale PMR-Funktechnik mit textbasierter LoRa-Mesh-Kommunikation nutzt. Ziel solcher Systeme ist es, redundante Kommunikationswege bei kritischen Infrastrukturausfällen zu schaffen.