❓ Auswirkungen der Generalsanierung auf den Bahnknoten Kaiserslautern
📋 Worum geht es?
Die Deutsche Bahn plant eine Generalsanierung der Bahnstrecke Ludwigshafen–Kaiserslautern–Saarbrücken bzw. Forbach. Dies wird zu mehrmonatigen Vollsperrungen führen: im Herbst 2028 für etwa acht Wochen und vom 22. Juni bis 7. Dezember 2029. Die Strecke ist bereits heute durch regelmäßige Einschränkungen und Zugausfälle belastet. Die Bahnstrecke stellt eine wichtige Verkehrsachse für die Westpfalz dar und hat besondere Bedeutung für Pendler, Studierende sowie den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Kaiserslautern.
👥 Wer ist betroffen?
Pendlerinnen und Pendler in der Westpfalz, Studierende, Wirtschaftsstandort und Arbeitgeber in Kaiserslautern, Veranstaltungen in der Westpfalz, Nutzer von Nebenstrecken wie Alsenzbahn und Lautertalbahn, Straßeninfrastruktur und Straßenbaulastträger.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Stadtrat Kaiserslautern (in Abstimmung mit dem Zweckverband ZÖPNV Süd) fordert von der DB InfraGo: (1) Aufteilung der Generalsanierung in mehrere Bauabschnitte, (2) Sicherung der Erreichbarkeit Kaiserslauterns über Nebenstrecken, (3) Reduktion der Belastungen durch Schienenersatzverkehre, (4) Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur, (5) Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Einsiedlerhof. Die Grünen-Fraktion fragt die Landesregierung nach ihrer Position zu diesen Forderungen und nach konkreten Maßnahmen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Die Kleine Anfrage dokumentiert sieben konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) zur Beurteilung der geforderten Aufteilung in zwei Abschnitte, (2) zur Weiterfahrt auf Alsenzbahn und Lautertalbahn, (3) zu erwarteten Einschränkungen auf Nebenstrecken, (4) zur Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur, (5) zur Abstimmung mit Straßenbaulastträgern und geplanten Sperrungen dort, (6) zum barrierefreien Ausbau Einsiedlerhof, (7) zu Bau- und Modernisierungsmaßnahmen am Hauptbahnhof.