❓ Drucksache 19/190
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt die Statistik der Badetodesfälle in Rheinland-Pfalz von 2020 bis 2025. Das Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr antwortet mit detaillierten Daten aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem (POLADIS) und öffentlichkeitswirksamen Meldungen. Das Ministerium weist darauf hin, dass diese Datenquelle – im Gegensatz zur bundesweiten Kriminalstatistik – nicht vollständig qualitätsgesichert ist und einer dynamischen Datenveränderung unterliegt.
👥 Wer ist betroffen?
Badegäste und Wassersportler in Rheinland-Pfalz; Bevölkerung von Rheinland-Pfalz; Sicherheitsbehörden und Rettungsdienste.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage stellt sieben detaillierte Fragen: (1) Gesamtzahl Badetote 2020–2025; (2) Anteil mit Schwimmunfähigkeit als Ursache; (3) sonstige Ursachen; (4) Verteilung nach Altersgruppen; (5) Verteilung nach Geschlecht; (6) Gewässertypen; (7) zeitliche Verteilung nach Monaten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Regierung gibt folgende Fakten an: Gesamtzahl Badetote 2020–2025 steigt von 8 (2020) über 8, 7, 9, 13 auf 17 (2025). Schwimmunfähigkeit als Ursache bei insgesamt 8 Fällen (max. 3 in 2022). Häufigste Ursachen: innere Ursachen (17 Fälle, z.B. Herzinfarkt), Suizid (8 Fälle), Alkoholisierung (5 Fälle). Altersverteilung: Hauptrisikogruppe 31–60 Jahre (22 Fälle) und 61–80 Jahre (16 Fälle); Kinder 0–10 Jahre: 3 Fälle. Geschlecht: 55 männlich, 7 weiblich (Verhältnis ca. 8:1). Gewässertypen: Fließgewässer (25 Fälle), Stehgewässer (21 Fälle), öffentliche Bäder (13 Fälle). Saisonalität: Spitzenwerte Juli/August (21 Fälle); Wintermonate deutlich niedriger.