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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Koblenz-Güls: Deutscher wurde mit Eisenstange angegriffen

1. Juni 2026Dokument 19/198 · WP 19Rheinland-Pfalz
Joachim Paul
GewaltkriminalitätAusländerKoblenz-GülsKörperverletzungPolizeieinsatz

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage befasst sich mit einem Gewaltvorfall im Stadtteil Koblenz-Güls, bei dem ein 51-jähriger Deutscher am 19. April 2026 von Hausbewohnern mit einer Eisenstange angegriffen und schwer verletzt wurde. Der Konflikt eskalierte nach einer Beschwerde des Opfers über Verwüstungen in seinem Garten. Der Arbeiter musste operiert werden und kämpft seither um seine Arbeitsfähigkeit. Der Abgeordnete Joachim Paul (AfD) fordert die Landesregierung auf, umfassend über den Vorfall, die Ermittlungen und die ergriffenen Schutzmaßnahmen zu berichten.

👥 Wer ist betroffen?

Das deutsche Opfer (51 Jahre alt, deutsche und spanische Staatsangehörigkeit), Arbeiter; die mutmaßlichen Täter aus eritreischem Kulturkreis, die als Hausbewohner lebten; weitere beteiligte eritreische Frauen, gegen die der deutsche Staatsangehörige ebenfalls ermittelt wird; die Bewohner und die Sicherheit im Stadtteil Koblenz-Güls.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt sieben Fragen: (1) Informationen über Tathergang und Tatmittel; (2) Daten zu den mutmaßlichen Tätern (Staatsangehörigkeit, Aufenthaltstatus); (3) Ermittelte Straftaten; (4) Informationen über Vorstrafen der Verdächtigen in Gewaltkriminalität; (5) Einstufung als Gefährder und mögliche aufenthaltsbeendende Maßnahmen; (6) Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren durch die Verdächtigen; (7) Schutzmaßnahmen für das Opfer vor Racheakten.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Ministerium des Innern antwortet: Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt zwei separate Ermittlungsverfahren. Ein Verfahren richtet sich gegen einen 33-jährigen eritreischen Staatsangehörigen (mit gültiger Aufenthaltserlaubnis der Stadt Mannheim) wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Das zweite Verfahren läuft gegen den 51-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung auf sexueller Grundlage gegenüber zwei eritreischen Frauen. Der genaue Tathergang ist noch Gegenstand laufender Ermittlungen. Zu Vorstrafen macht die Regierung aus Gründen des Schutzes von Beschuldigten keine Angabe (nur in vertraulicher Ausschusssitzung möglich). Eine Einstufung als Gefährder ist nicht erfolgt, da keine hinreichenden polizeilichen Anhaltspunkte vorliegen. Das Polizeipräsidium Koblenz bietet Opferberatung an und hat Gefährlichkeitsbewertungen durchgeführt. Ein aktueller Gefahrenüberhang ist nicht erkennbar, daher sind weitere polizeiliche Maßnahmen nicht erforderlich.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/198, Wahlperiode 19, eingereicht 1. Juni 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.