❓ Wirtschaftliche Situation des Staatsforstes Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Das Dokument behandelt die wirtschaftliche Situation des Landesbetriebs Landesforsten Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz gehört mit etwa 213.000 ha Staatswaldbesitz zu den waldreichsten Bundesländern Deutschlands. Der Landesrechnungshof hatte wiederholt kritisiert, dass die Wirtschaftspläne unzureichende Angaben enthielten, der Betrieb über 100 Millionen Euro Jahressubventionen abrief und hohe Rücklagen zu Strafzinsen führten.
👥 Wer ist betroffen?
Der Landesbetrieb Landesforsten Rheinland-Pfalz, die Landesregierung, Waldbesitzer, Forstbetriebe und die Landesfinanzen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der AfD-Abgeordnete Bernhard Cürten fragt nach: (1) Höhe der Überschüsse aus Eigenbewirtschaftung, (2) Festmeterertrag pro Hektar im Durchschnitt, (3) Prozentanteil und Gründe für stillgelegte Flächen, (4) Einnahmen aus CO2-Zertifikaten, (5) Anteil schlagreifes Wertholz, (6) Erntemenge in den letzten fünf Jahren, (7) Hiebsplanung für die nächsten fünf Jahre.
🔎 Was wurde geantwortet?
Antworten der Landesregierung: (1) Jahresüberschuss 2024: 388.018,41 Euro. (2) Festmeterertrag 2024: 3,21 Festmeter/ha (niedrig aufgrund Kalamitätsausgleich und Klimawandelfolgen). (3) 10% der Waldfläche sind holznutzungsfrei zur Ökosystemsicherung und Forschung. (4) Keine CO2-Zertifikatseinnahmen. (5) Keine einheitliche Wertholz-Definition; durchschnittlich 2.030 Festmeter Eichenstammholz jährlich (2020-2024). (6) Siehe Punkt 5. (7) Konstanter Wertholzanteil in den nächsten fünf Jahren geplant.