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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Drucksache 19/225

8. Juni 2026Dokument 19/225 · WP 19Rheinland-Pfalz
Bernhard Cürten
WaldschädenAufforstungKlimaresiliente BaumartenStaatsforstWaldschädlinge

📋 Worum geht es?

Heftige Waldschäden durch Stürme, Dürre und Käferbefall haben in den letzten fünf Jahren besonders Fichten-Bestände im Staatsforst Rheinland-Pfalz stark beeinträchtigt. Die Anfrage untersucht, wie die Landesregierung diese Kalamitätsflächen wieder aufforsten lässt und welche Baumarten dabei verwendet werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, ob der Forstwirtschaft neue Konzepte für Waldumbau gegenüber der bisherigen Fichten-Monokultur verfolgt.

👥 Wer ist betroffen?

Staatsforst Rheinland-Pfalz, Waldbesitzer, Forstwirtschaft, Regionen mit Fichten-Beständen, Naturschutz und Biodiversität in Waldgebieten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt sieben konkrete Fragen: (1) Prozentsatz der Kalamitätsflächen mit klimaresilienten Baumarten aufgeforstet; (2) Welche Baumarten wurden gepflanzt; (3) Prozentuale Anteile der einzelnen Baumarten; (4) Anteil der Wildlingwerbung; (5) Welche Baumarten aus Naturverjüngung entnommen; (6) Schutzmaßnahmen gegen Verbiss; (7) Gezieltes Monitoring von Schädlingen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet: (1) Auf circa 35 Prozent der Kalamitätsfläche erfolgt aktive Wiederbewaldung durch punktuelle Pflanzung mit klimaresistenten Baumarten, auf 65 Prozent natürliche Sukzession. (2) 87 verschiedene Baumarten wurden erfasst, darunter Traubeneiche, Tanne, Edelkastanie, Buche, Roteiche und viele weitere. (3) Von 87 Baumarten machen 36 über 95 Prozent der Gesamtpflanzfläche aus; nur 21 Baumarten haben mehr als 1 Prozent Flächenanteil. (4 & 5) Wildlingwerbung wird weder im Buchungssystem noch anderweitig erfasst, daher keine Aussagen möglich. (6) Verweis auf frühere Antwort. (7) Ein digitales Waldschutzmeldewesen erfasst etwa 100 Schadursachen; erweitertes Monitoring für Buchdrucker, Schwammspinner, Frostspanner, Kieferngroßschädlinge und Maikäfer; besondere Erhebungen zu Quarantäneschadorganismen durchgeführt.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/225, Wahlperiode 19, eingereicht 8. Juni 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.