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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Schulische Gedenkarbeit zu deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedlern

2. Juli 2026Dokument 19/256 · WP 19Rheinland-Pfalz
Joachim Paul, Albert Breininger
GedenkarbeitHeimatvertriebeneAussiedlerAußerschulische LernorteSchulbildung

📋 Worum geht es?

Dies ist die Antwort des Ministeriums für Bildung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Joachim Paul und Albert Breininger zur schulischen Gedenkarbeit für deutsche Heimatvertriebene und Aussiedler. Die Anfrage bezieht sich auf die Zusammenarbeit mit dem Bund der Vertriebenen Rheinland-Pfalz und anderen Institutionen wie Museen, die als außerschulische Lernorte für die schulische Bildung und Zeitzeugenbegegnungen genutzt werden.

👥 Wer ist betroffen?

Schulen und Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz, Schüler und Schülerinnen, Koordinierungsstelle für schulische Gedenkarbeit und Zeitzeugenbegegnungen, Pädagogisches Landesinstitut, Museen und Gedächtnisstätten wie das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm, das Siebenbürgische Museum Gundelsheim und das Notaufnahmelager Gießen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt sieben Fragen: (1) Welchen Nutzen brachte der Kontakt mit dem Bund der Vertriebenen? (2) Hat das Donauschwäbische Zentralmuseum geantwortet? (3–5) Falls ja: Wie wurde es für den Schulunterricht erschlossen und wurden Möglichkeiten für Zeitzeugengespräche erörtert? (6) Wurde das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland angefragt? (7) Welche weiteren Einrichtungen mit Bezug zu Heimatvertriebenen wurden angefragt?

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Koordinierungsstelle für schulische Gedenkarbeit führte ein Gespräch mit dem Landesverband des Bundes der Vertriebenen zum gegenseitigen Informationsaustausch. Das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm lehnte die Teilnahme am 30. Januar 2024 aus Zuständigkeitsgründen ab. Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland wurde nicht angefragt. Das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim wurde angefragt und hat E-Sessions angeboten (z.B. am 30. Oktober 2024). Das Notaufnahmelager Gießen wurde als Lernort genutzt mit Veranstaltungen am 26. Januar 2026 und einer geplanten Wiederholung am 14. September 2026. Für 2027 ist die Fortbildungsreihe in der Planungsphase, mit weiteren Abstimmungsgesprächen zum Siebenbürgischen Museum bereits eingeleitet.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/256, Wahlperiode 19, eingereicht 2. Juli 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.