❓ Straftaten in Freibädern, Schwimmhallen und Badeanstalten
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt Straftaten in Bade- und Schwimmanlagen Rheinland-Pfalz. Hintergrund ist die Beobachtung, dass sich Badeanstalten zunehmend gezwungen sehen, zusätzliche Sicherheitsdienste einzusetzen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten. Die Anfrage zielt auf eine detaillierte statistische Darstellung der Kriminalität in diesen Einrichtungen im Jahr 2025 ab, um die Sicherheitslage zu analysieren und Lücken in der staatlichen Unterstützung zu identifizieren.
👥 Wer ist betroffen?
Betreiber von Bade- und Schwimmanlagen in Rheinland-Pfalz, Badegäste und Besucher dieser Einrichtungen, eingesetzte Sicherheitsdienste, kommunale Träger von Badeanstalten sowie die Polizei und Staatsanwaltschaften, die mit Strafverfolgung befasst sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage stellt sieben Fragen: (1) Anzahl der Straftaten in rheinland-pfälzischen Schwimmbädern 2025 nach Delikt und Badtyp; (2) Aufklärungsquoten nach Erfassungsjahr und Delikt; (3) Geschlechtsverteilung der Tatverdächtigen; (4) Persönlicher Hintergrund der Tatverdächtigen (Staatsangehörigkeit und Geburtsort); (5) Zahl der Tatverdächtigen mit polizeilicher Vorgeschichte; (6) Staatliche Zuschüsse für externe Sicherheitsfirmen in Schwimmbädern; (7) Häufigkeitszahlen der Tatverdächtigen nach Nationalitäten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet mit Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025: Gesamtzahl Straftaten 566, davon 276 aufgeklärt (48,8%). Deliktverteilung: Diebstahl 258 Fälle (44 aufgeklärt), Rohheitsdelikte/Straftaten gegen persönliche Freiheit 121 Fälle (109 aufgeklärt), davon Körperverletzungen 93 Fälle (85 aufgeklärt), vorsätzliche einfache Körperverletzung 70 (64 aufgeklärt), gefährliche Körperverletzung 15 (13 aufgeklärt), Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung 49 Fälle (38 aufgeklärt, darunter 13 exhibitionistische Handlungen). Tatverdächtige: 316 Personen insgesamt, davon 243 männlich (77%) und 73 weiblich. Staatsangehörigkeit: 200 Deutsche, 116 Ausländer (Syrien 26, Rumänien 10, Polen 10, Afghanistan 8, Ukraine 8 als häufigste). 108 Tatverdächtige waren bereits kriminalpolizeilich aufgefallen. Zu Frage 6: Die Landesregierung vergibt keine staatlichen Zuschüsse für externe Sicherheitsfirmen. Zu Frage 7: Keine Beantwortung möglich, da die PKS Häufigkeitszahlen nach Nationalitäten nicht führt.