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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Gewalt und Übergriffe auf Frauen in Ludwigshafen 2025/2026

11. Juni 2026Dokument 19/262 · WP 19Rheinland-Pfalz
Jürgen Wiedenhöfer, Joachim Paul
Gewalt gegen FrauenLudwigshafenKriminalstatistikHerkunft TatverdächtigerAufklärungsquote

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Jürgen Wiedenhöfer und Joachim Paul richtet sich an die Landesregierung Rheinland-Pfalz und untersucht Gewaltdelikte gegen Frauen in der kreisfreien Stadt Ludwigshafen im Zeitraum 2025/2026. Die Antwort des Ministeriums des Innern, für Integration und Verkehr basiert auf der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) und enthält detaillierte Statistiken zu Opfern, Tatverdächtigen und Aufklärungsquoten.

👥 Wer ist betroffen?

Frauen und Mädchen in Ludwigshafen am Rhein als Opfer von Gewaltdelikten; Bürgerinnen mit unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten; Ermittlungsbehörden und Justizinstitutionen in Rheinland-Pfalz.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage fordert die Landesregierung auf, folgende Informationen bereitzustellen: (1) Anzahl der Frauen, die Opfer von Gewaltdelikten wurden, aufgeschlüsselt nach Jahr und Deliktart, (2) Merkmale der Opfer nach Staatsangehörigkeit und Alter, (3) Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen, (4) Ergebnis der Ermittlungen mit Strafbefehlen und Verurteilungen, (5) Charakteristika der Tatverdächtigen nach Staatsangehörigkeit und Geburtsort, (6) Alter und Aufenthaltsstatus der Täter, (7) Anzahl der Fälle mit Waffeneinsatz.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Antwort der Landesregierung zeigt für 2025 folgende Kernergebnisse: Insgesamt 1.771 weibliche Opfer von Gewaltdelikten, davon 2 Straftaten gegen das Leben, 149 gegen die sexuelle Selbstbestimmung, 1.620 gegen die persönliche Freiheit. Bei der Herkunft: 1.119 deutsche und 652 Opfer mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit (größte Gruppen: Bulgarien 91, Türkei 90, Rumänien 45, Italien 43, Afghanistan 38, Syrien 37). Altersverteilung der Opfer: 158 Kinder, 195 Jugendliche, 113 Heranwachsende, 1.305 Erwachsene. Von 1.621 erfassten Fällen wurden 1.492 aufgeklärt (Aufklärungsquote: 92%). Bei den Tatverdächtigen: 1.362 insgesamt, davon 740 deutsch und 622 nichtdeutsch (Hauptherkunftsländer: Türkei 119, Bulgarien 96, Syrien 47, Rumänien 39, Italien 38, Afghanistan 37). Altersverteilung Tatverdächtige: 80 Kinder, 108 Jugendliche, 75 Heranwachsende, 1.099 Erwachsene. Beim Aufenthaltsstatus der nichtdeutschen Tatverdächtigen: 477 mit regulärem Aufenthaltstitel, 145 mit Flüchtlingsschutz/Asyl. Waffeneinsatz: 5 Messerangriffe dokumentiert. Zu Verurteilungen: Das Ministerium erklärt, dass die PKS keine Erfassungsparameter für Verurteilungen enthält.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/262, Wahlperiode 19, eingereicht 11. Juni 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.