❓ Ökolandbau und Ökoweinbau in Rheinland-Pfalz: Ziele und Fördermaßnahmen
📋 Worum geht es?
Die Anfrage behandelt die Förderung von Ökolandbau und Ökoweinbau in Rheinland-Pfalz. Der Abgeordnete weist auf das starke Marktwachstum für Bio-Lebensmittel hin, das in den letzten Jahren Rekordumsätze erreichte. Gleichzeitig bleibt aber die Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Flächen hinter der steigenden Verbrauchernachfrage zurück, weshalb der Bedarf an Bio-Produkten aus dem Ausland wächst. Ökolandbau und Ökoweinbau leisten wichtige Beiträge zum Klima-, Arten-, Boden- und Gewässerschutz sowie zur regionalen Wertschöpfung.
👥 Wer ist betroffen?
Landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere solche, die ökologische Produktion praktizieren oder anstreben; Verbraucherinnen und Verbraucher von Bio-Lebensmitteln; die Landesregierung Rheinland-Pfalz als Gestalterin der Agrarpolitik; indirekt auch Umwelt und Natur (Böden, Gewässer, Artenvielfalt, Klima).
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Abgeordnete stellt sechs Fragen an die Landesregierung: (1) Welche Ziele verfolgt sie für den Ausbau des Ökolandbaus bzw. Ökoweinbaus? (2) Welche Indikatoren und Kennzahlen werden zur Messung der Ziele verwendet? (3) Mit welchen Maßnahmen sollen die Ziele erreicht werden? (4) Welche Maßnahmen aus dem Öko-Aktionsplan Rheinland-Pfalz sollen vorrangig umgesetzt werden? (5) Wann wird der Öko-Aktionsplan fortgeschrieben? (6) Wie wird die Fortführung der Öko-Aktionstage geplant?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage des Abgeordneten Paul Bunjes; die Antworten der Landesregierung liegen noch nicht vor. Die Anfrage kritisiert implizit, dass der Koalitionsvertrag der Landesregierung weder verbindliche Ausbauziele noch konkrete Maßnahmen zur Förderung von Ökolandbau und Ökoweinbau enthält, obwohl diese Bereiche großes Potenzial für Klima- und Umweltschutz bieten.