❓ Versorgung schwangerer Frauen ohne Krankenversicherung in Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit der Versorgungssituation schwangerer Frauen ohne Krankenversicherung in Rheinland-Pfalz. Obwohl die Clearingstellen Krankenversicherung vielen Menschen ohne Versicherungsschutz helfen, gibt es Fälle, in denen gesetzliche oder strukturelle Hürden eine Vermittlung verhindern. Schwangere ohne Versicherung geraten oft in lebensbedrohliche Situationen, wenn notwendige Vor- und Nachsorgeuntersuchungen nicht wahrgenommen werden. Gleichzeitig entstehen für Geburtskliniken erhebliche finanzielle Verluste, da Entbindungskosten nicht erstattet werden und Familien private Rechnungen nicht bezahlen können. Der Haushaltsgesetzgeber hat daher für 2025 zusätzlich 20.000 Euro und für 2026 30.000 Euro zur Förderung eines Versorgungsprojekts bereitgestellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene Gruppen sind schwangere Frauen ohne Krankenversicherung, ihre Familien, Geburtskliniken und Krankenhäuser. Regionale Relevanz: Rheinland-Pfalz.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordneten fragen die Landesregierung nach: (1) geschätzter Zahl schwangerer Frauen ohne Krankenversicherung; (2) Anzahl betreuter Schwangerer in den Clearingstellen seit deren Einrichtung; (3) Erfolgsquote beim Clearing von Schwangeren; (4) Anzahl Schwangerer, die Entbindungskosten selbst zahlen müssen; (5) durchschnittlichen Kosten einer Entbindung ohne Versicherungsdeckung; (6) Anzahl von Geburten, deren Kosten weder Versicherung noch Schwangere tragen können; (7) Gesamtverlust der Geburtskliniken durch unbezahlte Rechnungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält ausschließlich die Kleine Anfrage selbst. Die Antworten der Landesregierung liegen nicht vor.