❓ Arbeit, Finanzierung und Wirkung der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage beschäftigt sich mit der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz, die von der Landesregierung gegründet wurde, um Innovationsprozesse zu unterstützen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu vernetzen. Das vorliegende Dokument ist die offizielle Antwort der Landesregierung auf sieben konkrete Fragen der Grünen-Fraktion zur Arbeit, Wirksamkeit und finanziellen Ausstattung dieser Einrichtung.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene sind Unternehmen und Start-ups in Rheinland-Pfalz, Forschungseinrichtungen und Universitäten, Handwerksbetriebe, Industrie- und Handelskammern, Technologiezentren sowie alle regionalen Akteure des Innovationsökosystems.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt sieben Fragen: (1) Welche Aufgaben und Leistungen hat die Innovationsagentur seit ihrer Gründung erbracht? (2) Mit welchen Indikatoren und Kriterien wird die Wirksamkeit gemessen? (3) Wie grenzt sich die Agentur gegenüber bestehenden Förder- und Beratungsangeboten ab? (4) Wie viele Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen wurden beraten? (5) Wie viele Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstanden? (6) Wie entwickelte sich die Personalausstattung? (7) Wie hoch waren die jährlichen Gesamtkosten?
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet mit folgenden Fakten: Die Innovationsagentur stärkt das Innovationsökosystem durch Vernetzung, Wissenstransfer und Sichtbarmachung. Im Jahr 2025 führte sie über 50 Veranstaltungen mit ca. 2.600 Besuchern und 180 Referenten durch. Die Wirksamkeit wird anhand von Aufgabenumsetzung, Resonanz und Vernetzungseffekten bewertet; verbindliche Erfolgsindikatoren werden noch entwickelt. Die Agentur nimmt eine ergänzende, nicht konkurrierende Rolle ein und verweist bei Fachfragen an spezialisierte Partner. Konkrete individuelle Beratungszahlen werden nicht erfasst. Im Jahr 2025 unterstützte die Agentur rd. 100 Kooperationsanbahnungen, ohne abschließende Angaben zu erfolgreichen Kooperationen verfügen zu können. Personalausstattung (VZÄ): 2022: 1, 2023: 4, 2024: 24, 2025: 26. Jährliche Gesamtkosten: 2022: 13.013 Euro, 2023: 418.660 Euro, 2024: 3.116.000 Euro; 2025-Abschluss noch nicht festgestellt.