❓ Ernte und Absatzentwicklung von Spargel in Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der wirtschaftlichen Situation der Spargelerzeugung in Rheinland-Pfalz. Spargel ist eine wichtige Sonderkultur, besonders in den Pfalzregionen, steht aber unter Druck durch steigende Produktionskosten, Wettbewerb durch Importware und rückläufige Betriebszahlen bundesweit. Der Abgeordnete Klein fragt die Landesregierung nach der Entwicklung von Anbauflächen, Erntemengen, Betriebszahlen, Produktionskosten, Preisen und Import-Auswirkungen.
👥 Wer ist betroffen?
Spargelbauern und Landwirtschaftsbetriebe in Rheinland-Pfalz, insbesondere in der Pfalz; Agrarwirtschaft des Bundeslandes; Verbraucher durch Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Preise.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Sieben Fragen zur Datenerfassung: (1) Entwicklung der Anbaufläche nach Jahren und Gebietskörperschaften; (2) jährliche Erntemengen mit Unterscheidung weißer/grüner Spargel; (3) Betriebszahlen nach Jahren und Betriebsgrößen; (4) Erkenntnisse zu Produktionskostenentwicklung; (5) Durchschnittspreise für Erzeuger und Verbraucher seit 2021; (6) Absatzmengen nach Absatzwegen; (7) Importmengen nach Herkunftsländern.
🔎 Was wurde geantwortet?
Anbauflächen sanken erheblich: 2021 (1.434,7 ha) → 2025 (1.251,3 ha). Betriebszahlen rückläufig: 2021 (118) → 2025 (83 Betriebe). Erntemengen relativ stabil: 2021 (5.902,8 t) bis 2025 (5.705,6 t). Erzeugerpreise aufwärts: 2021 (459 EUR/dt) → 2025 (527,2 EUR/dt). Lohnkosten machen etwa 30 % der Gesamtproduktionskosten aus; die Produktionskosten sind erheblich gestiegen. Zu mehreren Fragen fehlen belastbare Daten: Absatzmengen liegen nicht vor, regionale Aufschlüsselung nicht möglich, Verbraucherpreise unbekannt, Importmengen nicht bezifferbar. Hinweise deuten auf Grünspargel-Importe aus Mexiko/Peru und Bleichspargel aus Griechenland.