❓ Drucksache 19/333
📋 Worum geht es?
Diese Kleine Anfrage beschäftigt sich mit den Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz für das Schuljahr 2026/2027. Der Übergang von der Grundschule in eine weiterführende Schule stellt einen wichtigen Schritt in der Bildungsbiografie dar. Die Abgeordnete Katharina Binz fragt die Landesregierung nach der Verteilung der Anmeldungen auf die verschiedenen Schularten, der Entwicklung gegenüber vorherigen Jahren, Kapazitätsengpässen und den Maßnahmen zur Sicherung von Schulplätzen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene sind Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr 2026/2027 eine weiterführende Schule besuchen, sowie deren Eltern und die Grundschulen. Betroffen sind auch die weiterführenden Schulen (Gymnasien, Realschulen plus, Integrierte Gesamtschulen und Förderschulen) in ganz Rheinland-Pfalz sowie regionale Schulverwaltungen und Schulträger.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage stellt sechs konkrete Fragen: (1) Wie verteilen sich die Anmeldezahlen auf Gymnasien, Realschulen plus, Integrierte Gesamtschulen und Förderschulen? (2) Wie haben sich die Übergänge in den vorherigen zwei Schuljahren entwickelt? (3) Welche Schulen haben ihre Aufnahmekapazitäten überschritten? (4) Wie viele Schüler konnten nicht an ihrer Wunschschule aufgenommen werden? (5) Welche Gründe lagen den Ablehnungen zugrunde? (6) Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung zur Sicherung ausreichender Aufnahmekapazitäten?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält detaillierte Antworten mit konkreten Zahlen: Für 2026/2027 sind angemeldet: 17.538 Schüler an Gymnasien, 15.844 an Realschulen plus, 6.168 an Integrierten Gesamtschulen. Die Entwicklung zeigt steigende Anmeldungszahlen: Gymnasien von 16.452 (2024/25) über 17.211 (2025/26) auf 17.538; Realschulen plus von 13.071 auf 15.844. Detaillierte Tabellen (Anlagen 1-3) zeigen 23 Gymnasien, 17 Realschulen plus und 43 Integrierte Gesamtschulen mit Aufnahmeengpässen. Besonders betroffen sind Integrierte Gesamtschulen mit über 3.100 nicht aufgenommenen Schülern insgesamt. Die Regierung erklärt die Verfahren: Bei Gymnasien und Realschulen plus existiert ein Rechtsanspruch mit regionaler Schülerlenkung; bei Integrierten Gesamtschulen werden Losverfahren eingesetzt, und neue Schulen entstehen nur bei dauerhaftem Bedarf und auf Antrag eines Schulträgers.