❓ Auswirkungen erhöhter Ammonium-Stickstoffeinträge in den Rhein und Gewässerüberwachung
📋 Worum geht es?
Der Abgeordnete Jürgen Klein fragt die Landesregierung nach den Folgen einer technischen Störung in der BASF-Kläranlage in Frankenthal, die seit dem 9. Juli 2026 zu erhöhten Einträgen von Ammonium-Stickstoff in den Rhein führt. Die Anfrage zielt darauf ab, die Überwachung von Gewässerparametern zu überprüfen und festzustellen, ob Messdaten transparent der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rheingütestation Worms, an der erhöhte Werte der elektrischen Leitfähigkeit gemessen wurden.
👥 Wer ist betroffen?
Rhein und dessen Gewässerqualität im Bereich der Rheingütestation Worms; BASF-Werk Frankenthal als Verursacher der technischen Störung; Landesregierung Rheinland-Pfalz, insbesondere Umweltministerium und Landesamt für Umwelt; Öffentlichkeit und Bürger mit Interesse an Gewässerdaten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage verlangt Auskunft über: (1) Entwicklung der Ammonium-Stickstoff-Konzentrationen seit 9. Juli 2026 mit einzelnen Messwerten; (2) Entwicklung der Nitrat-Stickstoff-Konzentrationen im selben Zeitraum; (3) Entwicklung der TOC-Werte (Total Organic Carbon); (4) ob Parameter kontinuierlich oder nur durch Einzelproben gemessen werden; (5) Gründe für fehlende Veröffentlichung und Absichten künftiger Transparenz; (6) Übersicht der Messgeräte mit Inbetriebnahmejahren; (7) chronologische Darstellung konkreter Maßnahmen seit 9. Juli 2026.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage des Abgeordneten. Eine Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Dokumentiert ist: Seit dem 9. Juli 2026 tritt aufgrund einer technischen Störung in der BASF-Kläranlage Frankenthal eine erhöhte Eintragung von Ammonium-Stickstoff in den Rhein auf. Die Rheingütestation Worms zeigt erhöhte Werte der elektrischen Leitfähigkeit bei 25 °C.