❓ Kosten des Wolfsmanagements in Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt die finanziellen und personellen Aspekte des Wolfsmanagements in Rheinland-Pfalz. Mit der zunehmenden Ausbreitung der Wolfpopulation entstehen erhebliche Kosten für Herdenschutzmaßnahmen, Entschädigungszahlungen, Monitoring, Rissbegutachtungen und Verwaltung. Gleichzeitig haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen verändert: die Herabstufung des Schutzstatus auf europäischer Ebene sowie die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz werfen Fragen über die künftige Ausgestaltung des Wolfsmanagements auf.
👥 Wer ist betroffen?
Landwirtschaftsbetriebe und Viehhalter in Rheinland-Pfalz, die von Wolfsrissen betroffen sind; die Landesregierung und zuständige Behörden; Verwaltung und Personal, das sich mit Wolfsmanagement befasst.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage enthält sieben konkrete Fragen: (1) Entwicklung der Wolfspopulation seit 2021 nach Jahr, nachgewiesenen Jungtieren und Territorienstandorten; (2) jährliche Gesamtkosten des Wolfsmanagements seit 2021 mit Aufschlüsselung nach Kostenkategorien; (3) jährlich ausgezahlte Fördermittel für Herdenschutzmaßnahmen; (4) jährliche Entschädigungszahlungen für bestätigte Wolfsrisse nach Tierarten; (5) Kosten für Rissbegutachtungen inkl. Personal- und Sachkosten seit 2021; (6) Anzahl der Stellenanteile (VZÄ) im Wolfsmanagement nach Behörde und jährlichen Personalkosten; (7) jährliche Kosten für Monitoring-Maßnahmen nach Einzelmaßnahmen wie Fotofallenmonitoring, Besenderung, Telemetrie, genetisches Monitoring und Spurennachweise.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch nicht vor. Die Anfrage zielt auf eine umfassende Darstellung der finanziellen Aufwendungen und des Personalaufwandes für das Wolfsmanagement im Zeitraum 2021 bis Gegenwart ab.