❓ Cyberangriffe auf Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz – Datensicherheit und Patientenschutz
📋 Worum geht es?
Die Anfrage behandelt mehrere Cyberangriffe auf rheinland-pfälzische Krankenhäuser, bei denen sensible Patientendaten gestohlen wurden. Besonders betroffen ist die Universitätsklinik Mainz mit knapp 2.800 betroffenen Patienten. Das zentrale Problem liegt beim externen Abrechnungsdienstleister 'Unimed', der für mehrere Kliniken tätig ist und bereits in der Vergangenheit zu Sicherheitslücken geführt hat.
👥 Wer ist betroffen?
Patienten von Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz, insbesondere 2.800 Patienten der Universitätsklinik Mainz. Betroffen sind alle Krankenhäuser, die mit dem Dienstleister 'Unimed' zusammenarbeiten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordnete stellt der Landesregierung sechs Fragen: (1) Wie viele Cyberangriffe gab es 2024–2026 in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern und wie viele Patienten waren jeweils betroffen? (2) Welche Erkenntnisse liegen zu den Ursachen der Sicherheitslücke bei 'Unimed' vor? (3) Wann erfuhr die Landesregierung erstmals vom Datendiebstahl im Zusammenhang mit 'Unimed'? (4) Welche Sicherheitsvorsorge-Pflichten gelten für externe Dienstleister? (5) Gab es Verletzungen dieser Pflichten? (6) Welche Maßnahmen plant die Landesregierung zum Schutz betroffener Patienten und zur Vermeidung weiterer Datendiebstähle?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage der Abgeordneten; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Aus der Anfrage selbst sind folgende Fakten dokumentiert: Bei Cyberangriffen auf mindestens ein Krankenhaus (Universitätsklinik Mainz) wurden knapp 2.800 Patientendaten gestohlen. Der externe Dienstleister 'Unimed' ist als kritische Schwachstelle identifiziert worden, da es bereits an anderen Kliniken in Rheinland-Pfalz zu Datendiebstählen über diesen Anbieter gekommen ist.