❔ Drucksache 19/395
📋 Worum geht es?
Die Große Anfrage behandelt die Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes des Bundes in Rheinland-Pfalz. Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird ein Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder eingeführt, der sich stufenweise von Klasse 1 bis 4 erweitert (bis 2029/2030). Die Anfrage würdigt Ganztagsangebote als wichtigen Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit und sozialer Teilhabe und betont die Notwendigkeit von qualitativ hochwertigen Angeboten, ausreichenden Kapazitäten, qualifiziertem Personal, inklusiven Zugängen und verlässlicher Finanzierung.
👥 Wer ist betroffen?
Grundschulkinder in Rheinland-Pfalz, deren Eltern, Grundschulen, Kommunen, Schulträger, Jugendhilfeträger, Schulleitungen, pädagogisches Personal, Landesregierung Rheinland-Pfalz
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage gliedert sich in 91 Fragen zu acht Themenbereichen: (I) Landesweite Bestandsaufnahme: Anzahl von Grundschulen, Grundschulkindern, Inanspruchnahme des Rechtsanspruchs, ungedeckte Bedarfe, räumliche Ausstattung; (II) Ganztagsgrundschulen in Angebotsform: Anzahl, Platzkapazitäten, Ausbauplanung, Freitagsangebote; (III) Ganztagsgrundschulen in verpflichtender Form: Bestandsaufnahme und Entwicklung; (IV) Betreuende Grundschulen: Kapazitäten, Öffnungszeiten, Leistungen, Elternbeiträge; (V) Horte: Platzangebot, Auslastung, Entwicklung; (VI) Regionale Versorgung: Unterversorgungsbereiche, Erreichbarkeit, Transportmöglichkeiten; (VII) Ausbauplanung bis 2030: Prognosen, zusätzliche Plätze und Standorte; (VIII) Personal und Qualifizierung: Personalausstattung, Fachkräftelücke, Fortbildungsangebote.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen; die Antworten der Landesregierung liegen noch nicht vor. Die Anfrage richtet sich auf folgende Kernbereiche: konkrete Bestandszahlen zu Grundschulen und Kindern, aktuelle Inanspruchnahme des Rechtsanspruchs, ungedeckte Nachfragen, räumliche und bauliche Maßnahmen an Schulen, finanzielle Aspekte (Elternbeiträge, Kosten für Mittagsverpflegung), Personalausstattung und Qualifikationen (Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, externe Kräfte, Ehrenamtliche), regionale Versorgungslücken, sowie Ausbau- und Qualifizierungsplanungen bis 2030.