❓ Bildung der Zukunft: Innere Unabhängigkeit gegenüber KI bewahren
📋 Worum geht es?
Die Anfrage behandelt die Frage, wie Schulen Schüler auf den Umgang mit künstlicher Intelligenz vorbereiten sollten. Ausgangspunkt ist ein Zitat des Schriftstellers Martin Mosebach aus der Welt am Sonntag (24. Mai 2026), in dem er fordert, dass Schulen Schüler intensiv trainieren sollten, ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln – ihr Gedächtnis zu schulen, Vokabeln und Gedichte auswendig zu lernen, ohne Hilfsmittel zu rechnen und zu schreiben, sowie ihren Wirklichkeitssinn und ihre Lebenserfahrung zu fördern. Dies soll Schülern helfen, nach der Schule der KI gegenüber nicht schutzlos zu sein und diese Technik nüchtern und mit gesundem Misstrauen anzuwenden.
👥 Wer ist betroffen?
Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz, Schulen, Lehrkräfte, Eltern, Lehrpläne der einzelnen Schularten, Bildungspolitik des Landes
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Abgeordnete Paul stellt 7 konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Verfolgt die Regierung das Ziel, Schüler so zu fördern, dass sie innere Unabhängigkeit gegenüber KI bewahren? (2) Stimmt die Regierung den Ausführungen Mosebachs zu? (3) Sind Elemente der ‚Schule der Zukunft' wie die Reduzierung schriftlicher Leistungsfeststellungen geeignete Mittel zu diesem Zweck? (4) Ist die Ankündigungspflicht für Hausaufgabenüberprüfungen ein geeignetes Mittel? (5) Wie ist das Auswendiglernen von Gedichten im Lehrplan verankert? (6) Welchen Veränderungsbedarf erkennt die Regierung? (7) Bis wann sollen Veränderungen umgesetzt werden?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage des Abgeordneten Paul. Die Antworten der Landesregierung liegen noch nicht vor. Das Dokument verweist auf frühere Drucksache 18/9925 zur ‚Schule der Zukunft' und ein Schreiben des Bildungsministers Sven Teuber vom 18. August 2025 zur Ankündigungspflicht von Hausaufgabenüberprüfungen.