❓ Auswirkungen der geplanten Filialüberprüfung von Galeria auf Beschäftigte und Innenstädte in Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Die Warenhauskette Galeria überprüft bundesweit 33 Filialen auf ihre Rentabilität, darunter vier Standorte in Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz und Speyer. Bei gescheiterten Verhandlungen mit Vermietern über Mietkonditionen drohen Schließungen. Galeria hat kürzlich eine Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro erhalten, die an einen Sanierungsplan mit weiteren Schließungen gekoppelt ist. Angesichts der wiederholten Insolvenzen des Konzerns und der Bedeutung von Warenhäusern für die Innenstädte werden Fragen zu den Auswirkungen auf Beschäftigte und die Attraktivität der betroffenen Städte gestellt.
👥 Wer ist betroffen?
Beschäftigte und Auszubildende an den vier Galeria-Filialen in Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz und Speyer; Innenstädte und kommunale Strukturen der betroffenen Städte; Vermietende und lokale Einzelhandelswirtschaft; Gewerkschaften und Betriebsräte.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordneten stellen der Landesregierung sieben Fragen: (1) Wie viele Beschäftigte und Auszubildende sind an den vier Standorten tätig? (2) Liegen Erkenntnisse über Kurzarbeit vor? (3) Steht die Landesregierung im Austausch mit Galeria, Betriebsräten und Gewerkschaft ver.di zur Beschäftigungssicherung? (4) Welche Unterstützungsangebote (Transfergesellschaften, Qualifizierung, Arbeitsagentur-Beratung) sind vorbereitet? (5) Welche Erfahrungen gibt es aus früheren Galeria-Schließungen? (6) Liegen Erkenntnisse zur operativen Rentabilität der vier Filialen vor? (7) Welche Unterstützung bietet das Land Kommunen für Nachnutzungskonzepte großflächiger Handelsimmobilien an?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage selbst; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Die Anfrage dokumentiert die Sorge um: die Beschäftigtensituation an vier Standorten, mögliche Kurzarbeit, fehlende oder vorhandene Koordination zwischen Landesregierung und Stakeholdern, verfügbare Arbeitsmarktförderungsinstrumente, historische Erfahrungen mit Galeria-Schließungen sowie die finanzielle Stabilität der betroffenen Filialen und die Stadtentwicklung.