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Rheinland-PfalzKleine AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❓ Anstieg der Wartezeiten auf psychotherapeutische Behandlung für Kinder und Jugendliche

4. August 2026Dokument 19/434 · WP 19Rheinland-Pfalz
Josef Winkler, Lisett Stuppy
PsychotherapieWartezeitenKinder und JugendlicheVersorgungsdefizitePsychische Gesundheit

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage befasst sich mit den gestiegenen Wartezeiten für psychotherapeutische Behandlung bei Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz. Aktuelle Daten des BiPsy-Versorgungsmonitors 2026 zeigen, dass die durchschnittlichen Wartezeiten zwischen der ersten Anfrage und dem Behandlungsbeginn auf 32,5 Wochen gestiegen sind. Da etwa die Hälfte aller psychischen Erkrankungen vor dem 18. Lebensjahr beginnt, können fehlende oder verspätete Behandlungen zu schwerwiegenden Langzeitfolgen führen wie Beeinträchtigungen der schulischen Leistung, erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko und Beziehungsprobleme.

👥 Wer ist betroffen?

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Rheinland-Pfalz, die psychologische Unterstützung und Behandlung benötigen. Auch Familien sind betroffen, da psychische Erkrankungen von Kindern das Familienleben und die Beziehungen beeinträchtigen können.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragesteller stellen sieben konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Wie lange sind die aktuellen Wartezeiten? (2) Wie wirken sich die Kürzungen für Psychotherapie im GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz auf zukünftige Wartezeiten aus? (3) Welche unterstützenden Angebote während der Wartezeit fördert die Landesregierung? (4) Welche Folgen hat eine zu späte Behandlung für den Krankheitsverlauf und Schulerfolg? (5) Wie viele Kinder- und JugendpsychiaterInnen gibt es pro 1.000 Kinder und Jugendliche? (6) Wie sollte dieses Verhältnis nach Ansicht der Fachverbände sein? (7) Was unternimmt die Landesregierung zur Verbesserung der psychotherapeutischen und kinder-/jugendpsychiatrischen Versorgung?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage der Abgeordneten; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Die dokumentierten Fakten: Der BiPsy-Versorgungsmonitor 2026 belegt durchschnittliche Wartezeiten von 32,5 Wochen zwischen erster Anfrage und Behandlungsbeginn, was gegenüber 2025 erneut angestiegen ist. Etwa die Hälfte aller psychischen Erkrankungen beginnt vor dem 18. Lebensjahr.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/434, Wahlperiode 19, eingereicht 4. August 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.