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Rheinland-PfalzKleine AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❓ Drucksache 19/452

15. Juli 2026Dokument 19/452 · WP 19Rheinland-Pfalz
Dr. Lea Heidbreder
StudierendenwerkeFinanzierungLandeszuschüsseMensapreiseWohnheimmieten

📋 Worum geht es?

Das Dokument behandelt die finanzielle Situation der fünf Studierendenwerke in Rheinland-Pfalz (Kaiserlautern, Koblenz, Mainz, Trier und Vorderpfalz). Die Studierendenwerke leisten wichtige Dienstleistungen wie psychosoziale Beratung, den Betrieb von Mensen und Wohnheimen sowie Kinderbetreuungsangebote. Die Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Dr. Lea Heidbreder vom 15. Juli 2026 zielt darauf ab, die Entwicklung der finanziellen Unterstützung durch das Land sowie die Kostensteigerungen für Studierende in den letzten zehn Jahren transparent zu machen. Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit antwortet mit umfangreichen statistischen Daten und Tabellen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene sind Studierende an Hochschulstandorten in Rheinland-Pfalz sowie die fünf Studierendenwerke selbst. Diese finanzieren ihre Dienstleistungen durch Studierendenbeiträge (Sozialbeiträge in den Semesterbeiträgen), Eigeneinnahmen (Mensabetrieb, Wohnheime) und Landeszuschüsse.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt fünf konkrete Fragen: (1) Entwicklung der Landeszuschüsse über die vergangenen zehn Jahre nach Haushaltstitel und Jahr; (2) Entwicklung der Studierendenwerksbeiträge über zehn Jahre nach Studierendenwerk und Jahr; (3) Entwicklung der allgemeinen Inflation; (4) Entwicklung des prozentualen Anteils der Essenszuschüsse des Landes an Gesamtkosten für Mensaverpflegung; (5) Entwicklung der durchschnittlichen Wohnheimzimmerpreise nach Hochschulstandorten.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Ministerium beantwortet alle Fragen mit umfassenden Tabellen: Landeszuschüsse zur Mensasubvention betrugen 2017–2024 konstant 5.611.200 Euro, stiegen aber 2025/2026 auf 5.779.200 Euro. Investitionszuschüsse liegen seit 2019 bei 700.000–800.000 Euro. Die Studierendenwerksbeiträge sind deutlich angewachsen: Kaiserlautern von 79 Euro (2017) auf 135 Euro (2026), Koblenz von 89 Euro auf 104 Euro, Mainz von 89 Euro auf 114 Euro, Trier von 99 Euro auf 129 Euro, Vorderpfalz von 85 Euro auf 140 Euro. Der Verbraucherpreisindex stieg von 96 (2017) auf 124 (2026, Basis 2020=100). Der Anteil der Essenszuschüsse an Gesamtkosten lag 2025 zwischen 17,46% (Mainz) und 28,56% (Koblenz). Wohnheimmieten stiegen vielerorts um über 60% – beispielsweise Mainz von 342 Euro (2016) auf 405 Euro (2026), Koblenz von 258 Euro auf 353 Euro, Trier von 242 Euro auf 331 Euro.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/452, Wahlperiode 19, eingereicht 15. Juli 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.