❓ Vergleichsarbeiten (VERA) der Drittklässler im Jahr 2026
📋 Worum geht es?
Das Dokument enthält die Antwort des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Joachim Paul. Die Anfrage bezieht sich auf die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten (VERA) aus dem Jahr 2026, die von Schülern der 3. Klasse an rheinland-pfälzischen Grundschulen durchgeführt wurden. Die Tests fanden vom 21. April bis 8. Mai 2026 statt und prüften Kompetenzen in den Bereichen Deutsch (Lesen und Sprachgebrauch) sowie Mathematik. Die Mindestanforderungen gelten als erfüllt, wenn Kompetenzstufe 2 erreicht wird.
👥 Wer ist betroffen?
Schüler der 3. Jahrgangsstufe (Drittklässler) an öffentlichen Grundschulen in Rheinland-Pfalz. Ausgeschlossen von der Erhebung sind Schüler aus Privatschulen, Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Schüler mit unzureichender Sprachbeherrschung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage richtete folgende Fragen an die Landesregierung: (1) Wie viele Schüler verfehlten in 'Deutsch – Lesen' die Mindestanforderungen (in Prozent)? (2) Wie viele Schüler verfehlten in 'Deutsch – Sprachgebrauch' die Mindestanforderungen (in Prozent)? (3) Wie viele Schüler verfehlten in 'Mathematik – Zahlen und Operationen oder Raum und Form' die Mindestanforderungen (in Prozent)? (4) Wie ist die prozentuale Verteilung der Landesergebnisse nach Kompetenzstufen (analog zur Darstellung für 2017)?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Ministerium antwortet, dass VERA 3 nicht der validen Überprüfung von Bildungsstandards auf Landesebene dient, sondern als Instrument der Unterrichtsentwicklung an einzelnen Schulen konzipiert ist. Da die Tests in der 3. Klasse durchgeführt werden – wenn erst zwei Drittel der Grundschulzeit absolviert sind – stellen die Ergebnisse Zwischenergebnisse dar. Sie dienen Lehrkräften als Frühwarnsystem, um zu identifizieren, in welchen Kompetenzbereichen weiterer Lernzuwachs bis zum Ende der Grundschulzeit erforderlich ist. Für 2026 wird zusätzlich vermerkt, dass die Testung in 'Deutsch: Sprachgebrauch' freiwillig erfolgte und die vergleichsweise geringe Teilnahmequote die Aussagekraft dieses Bereichs einschränkt. Die Ergebnisse sind in einer grafischen Darstellung und einer Tabelle zur Verteilung der Schüler auf Kompetenzstufen (Stand: 27.05.2026) dokumentiert.