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Rheinland-PfalzKleine AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❓ Drucksache 19/464

20. Juli 2026Dokument 19/464 · WP 19Rheinland-Pfalz
Katrin Eder
HitzewelleVerkehrsinfrastrukturSchienenverkehrKlimaresilientzInfrastrukturschäden

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage befasst sich mit den Auswirkungen der Hitzewelle im Juni 2026 auf die Verkehrsinfrastruktur in Rheinland-Pfalz. Die Fragesteller untersuchen Schäden an Straßen, Brücken und Schienenwegen sowie deren wirtschaftliche und betriebliche Folgen. Vor dem Hintergrund des bereits bestehenden Sanierungsbedarfs stellt Hitzebelastung eine zusätzliche Herausforderung dar. Das Land möchte daraus Konsequenzen für den Schutz der Infrastruktur gegen künftige Hitzeextreme ableiten.

👥 Wer ist betroffen?

Verkehrsinfrastruktur in Rheinland-Pfalz (Bundes-, Landes- und kommunale Straßen); Stadt- und Straßenbahnbetreiber; Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV); DB InfraGO; Fahrgäste und Beschäftigte im Verkehrssektor; Bevölkerung auf Mobilität angewiesen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt sieben Fragen: (1) Erfassung hitzebedingter Schäden an Fahrbahnen, (2) Schäden am Schienenstreckennetz, (3) Kosten für Instandsetzung, (4) Personen- und Sachschäden sowie Verkehrsbeeinträchtigungen, (5) bauliche und technische Schutzmaßnahmen gegen Hitze, (6) Konsequenzen für künftige Infrastrukturplanung, (7) Unterstützung der Kommunen bei klimaresilienter Planung und Hitzevorsorge.

🔎 Was wurde geantwortet?

Für Bundes- und Landesstraßen liegen keine statistischen Erhebungen zu hitzebedingten Fahrbahnschäden vor. Im Schienenbereich entstanden erhebliche Schäden: Mainzer Straßenbahnnetz ca. 100.000 EUR, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH rund 270.000 EUR (rheinland-pfälzischer Anteil), DB InfraGO rund 280.000 EUR. Zusätzlich nicht abschätzbare Kosten für beschädigtes Brückenbauwerk in Wasserbilligerbrück. Dokumentierte Schäden: Gleisverwerfungen, Signalstörungen, Energieausfälle, Weichenstörungen, Betonabplatzungen. Verkehrsauswirkungen: Verspätungen, Ausfälle, Teilsperrungen, Langsamfahrstellen, Schienenersatzverkehre. Geplante Gegenmaßnahmen: hitzeresistente Materialien, Belüftung elektronischer Systeme, Fernüberwachung, Kühlung von Stellwerken, Sensorik und digitale Zustandsüberwachung.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/464, Wahlperiode 19, eingereicht 20. Juli 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.