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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Entwicklung des Stammholzverkaufs aus dem rheinland-pfälzischen Staatswald

24. Juli 2026Dokument 19/478 · WP 19Rheinland-Pfalz
Bernhard Cürten
StammholzverkaufStaatswaldHolzmarktAbsatzstrukturenExporthandel

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Entwicklung des Stammholzverkaufs aus dem rheinland-pfälzischen Staatswald, der einen gewichtigen Anteil der Wertschöpfung des Landesbetriebs Landesforsten Rheinland-Pfalz darstellt. Der Holzmarkt unterliegt fortlaufenden Veränderungen bei Nachfrage, Preisentwicklung und Absatzstrukturen. Ziel der Anfrage ist es, aktuelle Daten zu erheben und die Vermarktungswege vertieft zu betrachten, um die aktuelle Entwicklung nachzuvollziehen.

👥 Wer ist betroffen?

Landesbetrieb Landesforsten Rheinland-Pfalz, holzverarbeitende Betriebe, Holzhändler, private Käufer von Stammholz, Forstwirtschaft in Rheinland-Pfalz, Exportländer (Belgien, Frankreich, Dänemark, Niederlande und weitere)

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage enthält sieben konkrete Fragen: (1) Holzeinschlag seit 2023 nach Holzartengruppen, (2) Stammholzanteil seit 2023 nach Holzartengruppen, (3) Verteilung der Stammholzverkäufe auf Abnehmergruppen seit 2023, (4) Stammholzexporte seit 2021 nach Holzartengruppen und Empfängerstaaten, (5) durchschnittliche Erlöse pro Festmeter seit 2021 nach Holzartengruppen, (6) Kriterien für Direktverkauf an Verarbeitungsbetriebe vs. Verkauf über Händler, (7) Anzahl abgelehnter und bewilligter Anfragen privater Käufer seit 2021.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält die vollständige Antwort des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten mit folgenden zentralen Ergebnissen: Der Holzeinschlag betrug 2023: 920.751 FM, 2024: 774.742 FM, 2025: 778.196 FM. Der Stammholzanteil lag bei 457.701 FM (2023), 363.910 FM (2024), 404.678 FM (2025). Bei der Verteilung der Stammholzverkäufe zeigt sich eine klare Konzentration auf Verarbeitungsbetriebe: 2023 (79%), 2024 (91,39%), 2025 (93,39%). Der Handelsanteil sank von 20,08% (2023) auf 5,63% (2025). Private Käufer spielten mit 0,20-0,26% keine nennenswerte Rolle. Die Exporte ins Ausland sind rückläufig: 2021: 56.464 FM, 2022: 70.932 FM (Höchststand), 2025: 35.506 FM. Die durchschnittlichen Netto-Erlöse je Festmeter stiegen insgesamt von 74,0 € (2021) auf 108,3 € (2025), mit Eichen als höchstpreisige Holzart (269,6 € in 2025). Private Käuferanfragen sind selten; abgelehnte Anfragen sind nicht dokumentiert.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/478, Wahlperiode 19, eingereicht 24. Juli 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.