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Rheinland-PfalzAntragBündnis 90/Die Grünen

📝 Flickenteppich beenden: Deutschlandticket für alle Schülerinnen und Schüler ganzjährig ermöglichen

13. August 2026Dokument 19/490 · WP 19Rheinland-Pfalz
Pia Schellhammer
DeutschlandticketSchülerbeförderungChancengleichheitMobilitätSchulgesetz

📋 Worum geht es?

Der Antrag befasst sich mit der ganzjährigen Gültigkeit des Deutschlandtickets für Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz. Das Deutschlandticket ist ein Erfolgsmodell für bezahlbare Mobilität, wird aber derzeit nicht einheitlich in den Ferien angeboten. Dies führt zu einem Flickenteppich-System, bei dem Schüler in einigen Landkreisen ihr Ticket in den Sommerferien nutzen können, während es in anderen Regionen zu Ferienbeginn eingezogen wird. Das Dokument kritisiert diese Ungerechtigkeit und fordert eine landesweit einheitliche Regelung.

👥 Wer ist betroffen?

Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz, insbesondere in ländlichen Regionen; Familien mit Kindern; Aufgabenträger im öffentlichen Nahverkehr; Kommunen und Landkreise; Landeshaushalt durch Einnahmeverluste.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Landtag soll die Landesregierung auffordern zu: (1) Eine landesweit einheitliche Regelung schaffen, nach der das Deutschlandticket als Schülerticket ganzjährig gültig ist; (2) Paragraph 69 Schulgesetz Rheinland-Pfalz ändern, um die Kilometergrenze (2 km für Grundschulen, 4 km für weiterführende Schulen) entfallen zu lassen, sodass alle Schüler einen Anspruch auf Schülerbeförderung haben; (3) Ein dynamisches Finanzierungssystem mit den Kommunen entwickeln, das tatsächliche Kostenentwicklungen berücksichtigt; (4) Perspektivisch die Finanzierung von Schülerbeförderung und ÖPNV in einem Ministerium zusammenführen.

🔎 Konkrete Inhalte

Das Dokument enthält einen Antrag ohne Antwort der Landesregierung. Das Deutschlandticket wird in Rheinland-Pfalz genutzt, aber es existiert keine landesweit einheitliche Regelung für ganzjährige Nutzung durch Schüler. Im Gegensatz dazu hat Baden-Württemberg ein 12-monatiges Schülerticket. Das aktuelle Verfahren führt zu unnötiger Bürokratie: Chipkarten werden zu Ferienbeginn eingezogen, ausgelesen und vernichtet, dann neue ausgegeben. Dies verursacht finanzielle Nachteile durch Kündigungen und geringere Einnahmen. Kostensteigungen im ÖPNV und die separate Finanzierung von Schülerbeförderung und allgemeinem ÖPNV verstärken die Probleme.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/490, Wahlperiode 19, eingereicht 13. August 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.