📝 Antrag zur Stärkung der kulturellen Teilhabe junger Menschen in Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Der Antrag würdigt Rheinland-Pfalz als Kulturland mit reicher Geschichte von den Kelten über die Römer bis zum Hambacher Schloss. Er betont, dass kulturelle Teilhabe ein wesentlicher Teil dessen ist, was Rheinland-Pfalz zu einer guten Heimat macht. Der Antrag sieht kulturelle Bildung und Teilhabe als wichtiges Gegenmittel gegen Radikalisierung durch Algorithmen sozialer Medien und als Instrument zur Stärkung von Zusammenhalt, Demokratie und Identität.
👥 Wer ist betroffen?
Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz, insbesondere junge Menschen mit geringeren Chancen. Kultureinrichtungen wie Museen, Theater, Bibliotheken, Jugendkunstschulen. Kulturschaffende und kulturelle Vereine. Regionen Rheinland-Pfalz, besonders der ländliche Raum.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Antrag fordert: Weiterentwicklung des Programms 'Kultur auf die 1' für dauerhaft kostenfreien Zugang zu Kultureinrichtungen; Förderung und Weiterentwicklung des Kultursommers; Unterstützung regionaler Festivals (Moselmusikfestival, Nibelungenfestspiele, Filmfestival Ludwigshafen); gezielte Förderung kulturellen Ehrenamts; Ausbau von Jugendkunstschulen und 'Jedem Kind seine Kunst'; Nutzung des Vorsitzes der Kulturministerkonferenz zur Stärkung kultureller Teilhabe junger Menschen auf Bundesebene; Digitalisierung von Kulturinstitutionen durch KI; Förderung von Kultur im ländlichen Raum und 'Dritten Orten'; Vereinfachung von Förderprozessen durch mehrjährige Förderperspektiven.
🔎 Konkrete Inhalte
Der Antrag besteht aus drei Teilen: Feststellung der Bedeutung Rheinland-Pfalz als Kulturland; Begrüßung bestehender Maßnahmen wie 'Kultur auf die 1' (kostenfreie Museen und Schlösser für Kinder/Jugendliche unter 18 in Sommerferien), die Landesstiftung Villa Musica (40 Jahre Bestehen), JeKiKu-Programm, höchste Bibliotheksdichte aller Bundesländer, Kultursommer seit über 30 Jahren, Stabsstelle 'Hambach 2032' für das 200-Jahres-Jubiläum; konkrete Forderungen an die Landesregierung zur Weiterentwicklung dieser Programme.