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Rheinland-PfalzAntragBündnis 90/Die Grünen

📝 Drucksache 19/496

13. August 2026Dokument 19/496 · WP 19Rheinland-Pfalz
Pia Schellhammer
HitzeschutzKlimaanpassungGesundheitSoziale GerechtigkeitExtremwetter

📋 Worum geht es?

Der Antrag reagiert auf die extreme Hitzewelle des Sommers 2026, die Europa, Deutschland und besonders Rheinland-Pfalz betroffen hat. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisiert die mangelnde Reaktion von Bundes- und Landesregierung und fordert ein umfassendes Programm zur Hitzeanpassung und zum Schutz der Bevölkerung. Der Antrag sieht Hitzewellen als Folge der Klimakrise und verlangt verstärkte Anpassungsmaßnahmen auf Landesebene.

👥 Wer ist betroffen?

Besonders gefährdete Gruppen: ältere Menschen, Kinder, armutsbetroffene Familien, Menschen mit Gesundheitsproblemen und Wohnungslose. Betroffene Institutionen: Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kindertagesstätten, Träger der Wohlfahrtspflege. Gesamte Bevölkerung Rheinland-Pfalz' – das Bundesland war mit über 1.500 Hitzetoten bis Mitte Juli 2026 besonders stark betroffen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Forderungen an die Landesregierung: (1) Hitzegipfel zur Koordination von Schutzmaßnahmen einberufen; (2) Sofortprogramm Hitzeschutz mit Klimaanlagen kombiniert mit Photovoltaik, naturnahe und bauliche Kühlungsmaßnahmen; (3) Begrünungs- und Entsieglungsoffensive in Siedlungen; (4) Unterstützung der Kommunen bei Erstellung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen; (5) niedrigschwellige Schutzangebote wie öffentliche Trinkwasserspender, kartierte kühle Orte, Hitzebusse und Trinkwasserverteilung; (6) nachbarschaftliche Hilfsangebote wie Hitzetelefon und Hitzepatenschaften für ältere Menschen; (7) Weiterentwicklung von Warn- und Katastrophenschutzsystemen; (8) verbindliche Klimaanpassungsstrategie mit messbaren Zielen; (9) Umsetzung des Zukunftsplans Wasser mit landesweitem Niedrigwassermanagement.

🔎 Konkrete Inhalte

Das Dokument ist ein Antrag ohne Regierungsantwort. Kerninhalte: Das Robert-Koch-Institut verzeichnete deutschlandweit etwa 9.800 hitzebedingte Todesfälle bis Mitte Juli 2026; Rheinland-Pfalz mit über 1.500 Hitzetoten besonders schwer betroffen. Probleme: mangelnde kühle Orte, unzureichend vorbereitete Schulen und Pflegeeinrichtungen, schlecht gedämmte Wohnungen. Soziale Dimension: Kinder aus armen Familien schlafen bei Hitze schlecht und können dem Unterricht am nächsten Tag nicht folgen, was Ungleichheiten im Bildungssystem verschärft. Ein Hitzeaktionsplan des Landes existiert bereits, wird aber als unzureichend bewertet.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/496, Wahlperiode 19, eingereicht 13. August 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.