Zurück zur Übersicht
Rheinland-PfalzKleine AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❓ Parkinson-Erkrankung durch Pestizideinsatz bei Beschäftigten in Landwirtschaft und Weinbau

3. Juni 2026Dokument 19/52 · WP 19Rheinland-Pfalz
Dr. Lea Heidbreder, Paul Bunjes
Parkinson-ErkrankungBerufskrankheitPestizideLandwirtschaftArbeitsschutz

📋 Worum geht es?

Der Ärztliche Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat empfohlen, das Parkinson-Syndrom, das durch langjährige und häufige Anwendung von Pestiziden verursacht wird, als Berufskrankheit anzuerkennen. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen einen Zusammenhang zwischen langjähriger beruflicher Exposition gegenüber bestimmten Pestiziden und einem erhöhten Parkinson-Erkrankungsrisiko. Dies betrifft insbesondere Beschäftigte in Landwirtschaft, Weinbau und Gartenbau, die über viele Jahre Pflanzenschutzmittel anwenden.

👥 Wer ist betroffen?

Etwa 71.000 Beschäftigte in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft und Weinbau (Stand 2023), insbesondere Landwirte, Winzer und Gärtner, die beruflich Pestizide anwenden.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt sechs Fragen an die Landesregierung: (1) Wie viele Anträge auf Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit liegen vor? (2) In wie vielen Fällen wurden solche Erkrankungen bereits anerkannt? (3) Welche Schutzmaßnahmen ergreift die Landesregierung gegen Pestizidrisiken? (4) Bestehen Defizite in Beratung und Ausbildung zur Pestizidanwendung? (5) Wie hat sich der Pestizideinsatz seit 2021 entwickelt? (6) Mit welchen Maßnahmen soll der Pestizideinsatz bis 2031 reduziert werden?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage; die Antworten der Landesregierung liegen noch nicht vor.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/52, Wahlperiode 19, eingereicht 3. Juni 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.