❓ Leistungsmessung und psychische Belastung in Schulen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage beschäftigt sich mit der Schulpraxis der Leistungsmessung in Rheinland-Pfalz. Der Abgeordnete Joachim Paul fragt die Landesregierung, ob sie verschiedene kritische Sichtweisen zur Leistungsüberprüfung teilt. Im Fokus stehen unangekündigte Leistungsüberprüfungen, deren psychische Auswirkungen auf Schüler, die Frage nach dem pädagogischen Nutzen von unerwarteten Tests sowie die Auswirkungen von landeseinheitlichen Abschlussprüfungen und Grundschulempfehlungen.
👥 Wer ist betroffen?
Schülerinnen und Schüler an Schulen in Rheinland-Pfalz, Lehrkräfte, Schulen sowie die Landesregierung von Rheinland-Pfalz als Adressatin der Anfrage.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller fragt fünf Fragen zur Haltung der Landesregierung: (1) Teilt die Landesregierung die Auffassung, dass unangekündigte Leistungsüberprüfungen Kinder krank machen? (2) Stimmt die Landesregierung zu, dass ein Verbot von unangekündigten Hausaufgabenüberprüfungen Fürsorge für Schüler bedeutet? (3) Sieht die Landesregierung unangekündigte Leistungsüberprüfungen als Messinstrument für Glück statt Wissen? (4) Teilt die Landesregierung die Auffassung, dass landeseinheitliche Abschlussprüfungen Schüler in Angst versetzen? (5) Sieht die Landesregierung in der verbindlichen Grundschulempfehlung eine Form der Frühselektion?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage mit fünf Fragen; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Der Fragesteller benennt mehrere kritische Positionen zur Leistungsmessung, die von der Ansicht ausgehen, dass unangekündigte Prüfungen psychische Belastung verursachen und nicht das Wissen, sondern eher Glücksfaktoren messen.