Zurück zur Übersicht
Rheinland-PfalzGroße AnfrageAfD

❔ Strukturelle Ursachen andauernder Unterversorgung psychisch Erkrankter in Rheinland-Pfalz

25. August 2026Dokument 19/570 · WP 19Rheinland-Pfalz
Psychische ErkrankungenPsychotherapie-UnterversorgungWartezeitenKinder und JugendlicheBedarfsplanung

📋 Worum geht es?

Die Große Anfrage befasst sich mit der psychischen Gesundheit in Rheinland-Pfalz und der deutlichen Unterversorgung im Bereich Psychotherapie und Psychiatrie. Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) war 2024 jeder vierte Erwachsene in Deutschland von einer Depression oder Angststörung betroffen; über 40 Prozent wiesen eine diagnostizierte psychische Erkrankung auf. Bundesweit fehlten bereits psychotherapeutische Plätze, und es entstehen lange Wartezeiten. Die AfD-Fraktion untersucht die strukturellen Ursachen dieser Unterversorgung in Rheinland-Pfalz und ihre Auswirkungen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene psychisch erkrankte Menschen in Rheinland-Pfalz, insbesondere Kinder und Jugendliche (deren psychische Gesundheit sich laut OECD-Bericht in den letzten zehn Jahren verschlechtert hat), Menschen mit Traumafolgestörungen (speziell Betroffene der Ahrtal-Flut 2021), sowie Bevölkerungsgruppen mit erschwerttem Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage enthält 58 Fragen an die Landesregierung Rheinland-Pfalz, gegliedert in sechs Themenbereiche: (I) Prävalenz und Inzidenz psychischer Erkrankungen der letzten zehn Jahre; (II) Bedarf und aktuelle Versorgungslage (ambulant, stationär und teilstationär); (III) Wartezeiten und deren Auswirkungen; (IV) psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie Präventionsmaßnahmen; (V) gesellschaftliche Ursachen psychischer Erkrankungen (z. B. Arbeitsbedingungen, Corona-Pandemie, globale Krisen); (VI) besondere Versorgungsbedarfe für spezifische Gruppen und Erkrankungen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Große Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Das Dokument dokumentiert auf Basis von RKI-Daten folgende Problemlagen: 2024 war jeder vierte Erwachsene von Depression oder Angststörung betroffen; über 40 Prozent der Bevölkerung in Deutschland wiesen eine diagnostizierte psychische Erkrankung auf; es fehlten bereits 200 psychotherapeutische Sitze. Bundesweit dauert eine psychotherapeutische Behandlung durchschnittlich 20 Wochen; in Rheinland-Pfalz wird eine Wartezeit von etwa vier Monaten zwischen Sprechstunde und Beginn der Richtlinienpsychotherapie berichtet. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich in den letzten zehn Jahren in fast allen OECD-Staaten verschlechtert; die Trendstudie 'Jugend in Deutschland 2026' verzeichnet einen 'Höchststand' der psychischen Belastung bei jungen Menschen.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/570, Wahlperiode 19, eingereicht 25. August 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.