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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Maßnahmen gegen niedrige Geburtenrate in Rheinland-Pfalz

28. August 2026Dokument 19/589 · WP 19Rheinland-Pfalz
Claudia von Bohr
GeburtenrateFamilienpolitikKinderbetreuungVereinbarkeit von Familie und BerufFamilienfreundlichkeit

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit der sinkenden Geburtenzahl in Rheinland-Pfalz seit 2022. Die Anfrage führt verschiedene Gründe an: finanzielle Belastungen von Familien, Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mangelnde Planungssicherheit sowie gesellschaftliche Krisen. Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag das Ziel formuliert, Rheinland-Pfalz zum kinderfreundlichsten Bundesland zu machen.

👥 Wer ist betroffen?

Junge Frauen und Paare in Rheinland-Pfalz, besonders bei Ausbildung, Studium oder beruflicher Unsicherheit; Familien mit Kindern; berufstätige Eltern; Frauen der mittleren Altersgruppe mit Vereinbarkeitsproblemen; Kinderbetreuungseinrichtungen und ihre Träger.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt sieben Fragen: (1) Erkenntnisse, warum sich junge Frauen gegen Kinder entscheiden, (2) konkrete Maßnahmen zur Erreichung des Ziels eines kinderfreundlichsten Bundeslandes, (3) messbare Erfolge trotz weiter sinkender Geburtenzahl, (4) Ergebnisse des angekündigten 'Aktionsplans Familie', (5) Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Kinderbetreuungsangeboten, (6) Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, (7) Maßnahmen zur Stärkung von Unterstützungsnetzwerken für Familien.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet mit zentralen Erkenntnissen: Die zusammengefasste Geburtenziffer liegt stabil bei 1,4 Kindern je Frau, nicht vier Jahre sinkend. Frauen verschieben die Familiengründung in ein höheres Alter: Durchschnittsalter stieg von 28,2 Jahren (2010) auf 29,6 Jahre (2024). Nur 4% der kinderlosen Frauen unter 25 Jahren lehnen Kinder ab, bei 35+ Jahren sind es 37,6%. Gründe sind Ausbildung, berufliche Unsicherheit, Partnerschaftssituation und Vereinbarkeitsprobleme. Maßnahmen der Landesregierung: Kinderrechte-Woche (jährlich rund Weltkindertag), Kinderrechtefachtagung und Kinderrechtepreis mit Kinderjury (8-12 Jahre). Familienkarte seit Ende 2025 landesweit als digitales Portal mit Informationen, Angeboten und Vergünstigungen für Familien. Betreuungsquote der 3-6-Jährigen: 95,4% (Stand 1. März 2025). Gesetzlich verankert: Rechtsanspruch auf siebenstündige tägliche Betreuung mit Mittagessen. Über 100 Familieninstitutionen werden unterstützt.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/589, Wahlperiode 19, eingereicht 28. August 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.