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Rheinland-PfalzGroße AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❔ Drucksache 19/625

4. September 2026Dokument 19/625 · WP 19Rheinland-Pfalz
HochschulbauSanierungInfrastrukturEnergieeffizienzKlimaneutralität

📋 Worum geht es?

Die Große Anfrage behandelt den kritischen Zustand der Hochschulinfrastruktur in Rheinland-Pfalz. Basierend auf Berichten des Rechnungshofs wird ein erheblicher Sanierungsstau bei Hochschulgebäuden, insbesondere an den Standorten Kaiserslautern, Landau, Mainz und Trier, dokumentiert. Zusätzlich verursachen staatliche Hochschulen fast 50% der Treibhausgasemissionen der Landesverwaltung. Die Anfrage zielt darauf ab, die Landesregierung zu Budgets, Planungsprozessen, Finanzierungsquellen und der Umsetzung von Klimazielen bis 2030 zu befragen.

👥 Wer ist betroffen?

Studierende und Lehrende an Hochschulen in Rheinland-Pfalz; Forschungseinrichtungen; Hochschulstandorte Kaiserslautern, Landau, Mainz und Trier; Landesverwaltung bei der Umsetzung von Klimaneutralitätszielen; Haushaltsplanung des Landes Rheinland-Pfalz

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Große Anfrage stellt 88 Fragen in sechs Themenblöcken: (I) Budgets für Neubau und Sanierung in den letzten zehn Jahren und deren tatsächlicher Abfluss; (II) Status quo der Bestandsbauten, Energieverbrauch und Verbräuche; (III) Geplante Neubauvorhaben, Kosten und Zeitpläne; (IV) Gebäudezustanderfassung, Sanierungsbedarfe und Priorisierung; (V) Planungs- und Genehmigungsstrukturen, Personalressourcen und Maßnahmen zur Verfahrensbeschleunigung; (VI) Umsetzung der 4+1-Strategie, Energieträger, Photovoltaik-Potenziale und digitale Gebäudeakten.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Die Große Anfrage verweist auf folgende Erkenntnisse aus den Jahresberichten des Rechnungshofs: Der Bericht 2024 dokumentierte erheblichen Sanierungsstau (exemplarisch bei der RPTU), mangelnde Instandhaltung, zu geringe Investitionen und fehlendes Gesamtkonzept für Hochschulbau und -sanierung. Der Bericht 2025 attestiert, dass staatliche Hochschulen fast 50% der Treibhausgasemissionen der Landesverwaltung verursachen. Um Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen und Hochschulen zukunftsfähig aufzustellen, werden verstärkte Investitionen und Beschleunigung von Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozessen gefordert.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/625, Wahlperiode 19, eingereicht 4. September 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.