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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Drucksache 19/675

25. August 2026Dokument 19/675 · WP 19Rheinland-Pfalz
Robin Classen
HexenverfolgungOkkultismusRitueller MissbrauchWeibliche GenitalverstümmelungSatanismus

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage bezieht sich auf eine Ausstellung 'Hexenwahn zwischen Mainz und Papua' und wirft die Frage auf, ob es in Rheinland-Pfalz Phänomene wie Hexenverfolgung, Okkultismus und ritueller Gewalt gibt – insbesondere in Migrantenmilieus. Die Anfrage verbindet dies mit Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung und einem satanistischen Ritualmord in Hessen. Die Landesregierung antwortet auf sechs konkrete Fragen zu diesen Themen und ihren Umfang in der Region.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene von Hexenverfolgung und ritueller Gewalt; Frauen und Mädchen, die von Genitalverstümmelung bedroht sind; Opfer sexualisierter und ritueller Gewalt; Strafverfolgungs- und Polizeibehörden; Migrantengemeinden aus Afrika und dem Nahen Osten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt sechs Fragen: (1) Erkenntnisse zu Hexenverfolgung in Migrantenmilieus; (2) Erkenntnisse zu Mädchenbeschneidung; (3) Erkenntnisse zu neo-paganistischen, satanistischen und okkulten Vereinigungen wie Wicca; (4) Umfang der Schulung von Staatsanwälten und Polizei zu ritueller Gewalt; (5) Erkenntnisse zu ritueller Gewalt und rituellem Missbrauch; (6) Statistik zu Straftaten mit ritueller Gewalt, okkultem oder satanistischem Hintergrund für 2020–2025.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet: Zu Hexenverfolgung und satanistischem Okkultismus – Keine Erkenntnisse. Zu Mädchenbeschneidung – 2020–2025 keine Straftaten registriert, aber Krankenhausstatistik zeigt 10 betroffene Patientinnen 2024 und 138 Diagnosen bei niedergelassenen Ärzten (2025/2–2026/1). Seit 2021 wird das Modellprojekt 'Genitalbeschneidung wirksam entgegentreten' der Caritas Mainz gefördert (76.900 Euro 2026 budgetiert); seit Ende 2025 gibt es eine vertrauliche Sprechstunde. Zu okkulten Vereinigungen – Keine Erkenntnisse. Zu Schulung – Polizei und Justiz behandeln Gewaltkriminalität in Aus- und Fortbildung; eine ausreichende Schulung zu ritueller Gewalt wird attestiert. Zu ritueller Gewalt – Nicht in Polizeistatistik erfassbar; 14 Frauennotrufe berichten aber von Fällen organisierter und ritueller Gewalt.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/675, Wahlperiode 19, eingereicht 25. August 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.