❓ Drucksache 19/684
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Entwicklung des Kartoffelanbaus in Rheinland-Pfalz, einer wichtigen Ackerkultur der regionalen Landwirtschaft. 2025 zeigte sich eine positive Entwicklung: Die Anbaufläche stieg um 15% auf etwa 7.400 Hektar, der durchschnittliche Hektarertrag erreichte 36,3 Tonnen pro Hektar, und die Gesamternte lag bei circa 268.200 Tonnen – eine Steigerung um 20% gegenüber 2024 und 11% über dem langfristigen Durchschnitt. Trotz dieser guten Ernteergebnisse stehen kartoffelanbauende Betriebe vor erheblichen wirtschaftlichen und pflanzenbaulichen Herausforderungen.
👥 Wer ist betroffen?
Kartoffelanbaubetriebe in Rheinland-Pfalz, Landwirte in der Region, Landesregierung und regionale Landwirtschaftspolitik
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage richtet sieben konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Betriebszahlen mit Kartoffelanbau seit 2021 nach Jahren aufgeschlüsselt; (2) Erkenntnisse zur Entwicklung der Produktionskosten seit 2021; (3) Entwicklung durchschnittlicher Erzeugerpreise seit 2021 nach Jahren; (4) Absatzmengen von in Rheinland-Pfalz erzeugten Kartoffeln seit 2021 nach Jahren und Absatzwegen; (5) Importmengen nach Rheinland-Pfalz seit 2021 nach Jahren und Herkunftsländern; (6) Erkenntnisse über Schädlings- und Krankheitsbefall sowie Ernte- und Qualitätsverluste seit 2021; (7) Bewertung verfügbarer Bekämpfungsmöglichkeiten gegen Schädlinge und Krankheiten, besonders gegen den Drahtwurm.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält ausschließlich die Kleine Anfrage des Abgeordneten. Die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Die Anfrage wird basierend auf den positiven Ertragsergebnissen 2025 gestellt, konzentriert sich aber auf wirtschaftliche und pflanzenbauliche Probleme: Produktionskosten, Pflanzenkrankheiten und Schädlinge wie den Drahtwurm als spezifische Herausforderungen für kartoffelanbauende Betriebe.