❓ Steigende Unfallzahlen bei E-Scootern – Konsequenzen für die Verkehrssicherheit in Rheinland-Pfalz
📋 Worum geht es?
Das Dokument behandelt die Entwicklung der Unfallzahlen mit sogenannten Elektrokleinstfahrzeugen (insbesondere E-Scootern) in Rheinland-Pfalz seit 2020. Die Kleine Anfrage stellt sieben Fragen zum Unfallgeschehen, zur Verletzungsschwere und zur möglichen Einführung einer Helmpflicht zum Schutz vor Kopfverletzungen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene sind E-Scooter-Fahrer und Mitfahrer in Rheinland-Pfalz, insbesondere ältere Menschen (65+ Jahre) und junge Erwachsene (18-24 Jahre), die laut Statistik die höchsten Unfallzahlen aufweisen. Auch Minderjährige sind in steigendem Maße betroffen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Carsten Propp (AfD) stellt sieben konkrete Fragen: 1) Entwicklung der Unfallzahlen seit 2020, 2) Verunglückte nach Verletzungsschwere, 3) Altersverteilung, 4) Alkohol- und Drogeneinflussfälle, 5) Alleinunfälle, 6) Helmtragequoten und 7) Bewertung einer Helmpflicht, besonders für Minderjährige.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die ministerielle Antwort zeigt dramatisch steigende Unfallzahlen: von 107 Unfällen 2020 auf 834 im Jahr 2025. Verunglückte Personen stiegen von 57 auf 583. Schwere Verletzungen nahmen von 14 auf 69 zu, leichte Verletzungen von 42 auf 513. Besonders betroffen sind 65-74-Jährige (236 Verunglückte 2025), gefolgt von 18-24-Jährigen (112). Unfälle unter Alkohol-/Drogeneinfluss verdoppelten sich von 10 auf 81. Alleinunfälle stiegen von 21 auf 170. Die Helmtragequote wird statistisch nicht erfasst. Zur Helmpflicht erklärt die Regierung: Ein Helm schützt bei Stürzen vor schweren Kopfverletzungen; eine Helmpflicht sollte auf zuständiger Bundesebene geprüft werden.