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Rheinland-PfalzKleine AnfrageAfD

❓ Drucksache 19/820

9. Oktober 2026Dokument 19/820 · WP 19Rheinland-Pfalz
Ralf Schönborn
IT-SicherheitPhotovoltaikanlagenWindenergieanlagenFernabschaltungVersorgungssicherheit

📋 Worum geht es?

Der Fragesteller greift eine im August 2026 bekannt gewordene Sicherheitslücke in der Cloud-Plattform iSolarCloud des Wechselrichterherstellers Sungrow auf. Laut Medienberichten, auf die sich der Fragesteller bezieht, waren bundesweit rund 250.000 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von etwa 7,8 Gigawatt betroffen; über einen unberechtigten Administrationszugang wäre demnach unter anderem die Fernabschaltung von Wechselrichtern und Batteriespeichern möglich gewesen. Zudem verweist der Fragesteller auf eine 2025 bei der Untersuchung eines Sungrow-Wechselrichters in Mainz festgestellte Sicherheitsproblematik durch ein bekanntes Standardpasswort. Die Anfrage knüpft an eine frühere Kleine Anfrage des Fragestellers vom 24. Februar 2023 (Drucksache 18/5561) und die Antwort der Landesregierung (Drucksache 18/5780) an.

👥 Wer ist betroffen?

Betreiber von Photovoltaik- und Windenergieanlagen in Rheinland-Pfalz, die Landesregierung sowie potenziell die allgemeine Stromversorgung im Land.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller fragt die Landesregierung unter anderem: 1) wie viele Photovoltaikanlagen in Rheinland-Pfalz über Cloud-Systeme der Hersteller unabhängig von Netzbetreibern und Direktvermarktern fernabgeschaltet werden können (aufgeschlüsselt nach Herstellern und Leistung); 2) welche Erkenntnisse zur Betroffenheit rheinland-pfälzischer Anlagen von der Sungrow-Sicherheitslücke vorliegen; 3) wie die Landesregierung ihre früheren Ausführungen zur Steuerbarkeit kleiner Photovoltaikanlagen angesichts dieser Erkenntnisse beurteilt; 4) welche Erkenntnisse zu vergleichbaren Fernabschaltmöglichkeiten bei Windenergieanlagen vorliegen; 5) welche Erkenntnisse zu möglichen Auswirkungen einer gleichzeitigen Fernabschaltung zahlreicher Anlagen auf die Versorgungssicherheit vorliegen; 6) welche Maßnahmen seit der Antwort vom März 2023 zur IT-Sicherheit ergriffen wurden; 7) welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen angesichts der bekannt gewordenen Sicherheitslücke beabsichtigt sind.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage; eine Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von einem Abgeordneten der AfD-Fraktion eingereicht. Sie verweist auf eine frühere Kleine Anfrage vom 24. Februar 2023 (Drucksache 18/5561) und deren Beantwortung durch die Landesregierung (Drucksache 18/5780), in der laut Fragesteller auf die Verantwortung der Anlagenbetreiber für IT-Sicherheit verwiesen wurde, keine konkreten Erkenntnisse über Sicherheitslücken oder Cyberangriffe vorlagen und keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen vorgesehen waren. Die vom Fragesteller genannten Zahlen (rund 250.000 betroffene Photovoltaikanlagen bundesweit, ca. 7,8 Gigawatt installierte Leistung) stammen laut Dokument aus Medienberichten, nicht aus einer eigenen Feststellung der Landesregierung. Eine Antwort der Landesregierung auf die aktuellen Fragen ist im Dokument nicht enthalten.

Quelle: Rheinland-Pfalz, Dokument 19/820, Wahlperiode 19, eingereicht 9. Oktober 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.