📝 LISr02 - Antrag Drs 20/4970: Offensive für Ausbildung: Fachkräfte von morgen aus Drittstaaten für Schleswig-Holstein gewinnen!
📋 Worum geht es?
Die SPD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, die gezielte Gewinnung von Auszubildenden aus Drittstaaten finanziell zu fördern. Dafür soll eine eigene Zuwendungsrichtlinie geschaffen werden, über die Ausbildungsbetriebe Zuschüsse erhalten können.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind insbesondere kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe in Schleswig-Holstein, potenzielle Auszubildende aus Drittstaaten sowie die Landesregierung als Adressatin der Forderung. Auch Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und die Bundesagentur für Arbeit werden als Kooperationspartner genannt.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Antrag fordert: eine eigene Zuwendungsrichtlinie zur Förderung der aktiven Gewinnung von Auszubildenden aus Drittstaaten; einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 8.000 Euro je gewonnenem Ausbildungsverhältnis, ausgerichtet auf kleine und mittlere Unternehmen; eine Verzahnung dieser Förderung mit bestehenden Angeboten von IHK, Handwerkskammern, der Bundesagentur für Arbeit sowie bestehenden Beratungs-, Integrations- und Förderstrukturen des Landes; die Gewährleistung fairer und nachhaltiger Anwerbungsgrundsätze sowie eine angemessene Begleitung und Unterstützung der Auszubildenden von Beginn an.
🔎 Konkrete Inhalte
Der Antrag selbst benennt als Vergleich, dass Mecklenburg-Vorpommern über die 'Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der aktiven Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten' je nach Betriebsgröße Zuschüsse von 4.000 bis 8.000 Euro pro Person gewährt. Eine Antwort oder Beschlussfassung der Landesregierung liegt in diesem Dokument nicht vor, es handelt sich um den Antragstext mit Begründung.
⚡ Einordnung
Eingereicht wurde der Antrag von der SPD-Fraktion (Serpil Midyatli und Fraktion) am 9. Oktober 2026, Drucksache 20/4970. Der Antrag nennt als Vorbild die Förderpraxis in Mecklenburg-Vorpommern mit Zuschüssen von 4.000 bis 8.000 Euro pro Person. Die SPD-Fraktion fordert einen Zuschuss von bis zu 8.000 Euro je Ausbildungsverhältnis. Eine Stellungnahme oder Antwort der Landesregierung ist im Dokument nicht enthalten.