❓ Entwicklung und Sicherung der zahnärztlichen Versorgung im Saale-Orla-Kreis seit dem Jahr 2015
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit der Entwicklung der zahnärztlichen Versorgung im Saale-Orla-Kreis seit dem Jahr 2015. Anlass sind laut den Fragestellern aktuelle Zahlen der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Thüringen zum Versorgungsgrad sowie Berichte über eine Zahnarztpraxis in Triptis, die wegen ausgeschöpfter Kapazitäten keine neuen Patienten mehr aufnimmt und deren Schließung wegen fehlender Nachfolge angekündigt wurde.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Patientinnen und Patienten im Saale-Orla-Kreis, insbesondere in Triptis und den umliegenden Gemeinden, sowie niedergelassene und angestellte Zahnärzte, Zahnarztpraxen und die zuständigen Stellen für die vertragszahnärztliche Bedarfsplanung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen die Landesregierung unter anderem nach der Entwicklung der Zahnärztezahlen, des Tätigkeitsumfangs, der Praxisstandorte und der Versorgungsgrade im Zeitraum 2015 bis 2025, nach Prognosen zum altersbedingten Rückgang der Behandlungskapazitäten bis 2030, nach Prüfungen von Unterversorgung, nach Erkenntnissen zu Versorgungsengpässen und zur Praxisschließung in Triptis, nach bisherigen und geplanten Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für Niederlassungen und Praxisnachfolge sowie nach Maßnahmen zum Bürokratieabbau für Zahnarztpraxen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Im Einleitungstext nennen die Fragesteller als Datengrundlage Angaben der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Thüringen zum 31. Dezember 2025: einen allgemeinzahnärztlichen Versorgungsgrad von 88,0 Prozent und einen kieferorthopädischen Versorgungsgrad von 34,33 Prozent im Saale-Orla-Kreis.
⚡ Einordnung
Die Kleine Anfrage wurde von den Abgeordneten Mühlmann und Dr. Lauerwald der Fraktion AfD eingereicht. Zuleitung an die Landesregierung erfolgte am 15. Oktober 2026; eine Antwort der Landesregierung ist im Dokument noch nicht enthalten. Die genannten Versorgungsgrade (88,0 Prozent allgemeinzahnärztlich, 34,33 Prozent kieferorthopädisch, Stand 31. Dezember 2025) sowie die Angaben zur Praxis in Triptis stammen laut Dokument aus der Einleitung der Fragesteller und werden als deren Darstellung wiedergegeben.